06. September 2019 / 12:33 Uhr

Dobersdorfer SV hofft im Heimspiel gegen RS Kiel auf ersten Sieg

Dobersdorfer SV hofft im Heimspiel gegen RS Kiel auf ersten Sieg

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Der Dobersdorfer Yannick Schnoor schraubt sich gegen Flintbeks Fynn Szellas zum Kopfball hoch, verfehlt allerdings nur Haaresbreite das Tor. Nun wollen es die DSV-Angreifer gegen Rot-Schwarz Kiel besser machen.
Der Dobersdorfer Yannick Schnoor schraubt sich gegen Flintbeks Fynn Szellas zum Kopfball hoch, verfehlt allerdings nur Haaresbreite das Tor. Nun wollen es die DSV-Angreifer gegen Rot-Schwarz Kiel besser machen. © Uwe Paesler
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Am siebten Spieltag der Fußball-Verbandliga Ost empfängt der Doberdorfer SV am Sonntag um 15 Uhr die SSG Rot-Schwarz Kiel und möchte nun endlich den ersten dreifachen Punktgewinn dieser Spielzeit feiern. Aus den bisherigen Auftritten des DSV konnten erst zwei Zähler errungen werden, die momentan den letzten Tabellenplatz zur Folge haben.

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Der Saisonstart ist nicht geglückt, doch Panik löst dieser Umstand bei den Beteiligten in keinster Weise aus. „Uns war von vornherein klar, dass wir gut in die Saison starten könnten, dass es aber auch genauso gut komplett schiefgehen kann“, erklärt DSV-Coach Thomas Matthies. Eine Einschätzung, die nicht von ungefähr kommt, schließlich musste sich der DSV bereits in der Vorbereitung ständig mit personellen Baustellen befassen und infolgedessen permanent an der Formation basteln. Nils Scholmann verletzte sich am Ellbogen, Philip Harländer plagten Rückenbeschwerden, Dennis Bock riss sich im Pokalspiel gegen Boostedt das Kreuzband, Jose Manuel Götting war bis dato im Ausland unterwegs – um nur einige Ausfälle zu nennen.

Mit den verbliebenen Akteuren musste sich der DSV bis dato durch die Spielzeit kämpfen, was einigermaßen gelang, nur blieben die Punkte dabei auf der Strecke. Auf jeden Fall war viel Pech im Spiel. Denn abgesehen von der 1:12-Klatsche gegen den FC Kilia Kiel befanden sich die Doberdorfer mit ihren Gegnern stets auf Augenhöhe und verloren immer nur mit einem Tor Unterschied.

Matthies: „Wir dürfen uns nun nicht verrückt machen lassen und müssen einfach die Ruhe bewahren."

So verwundert die von DSV-Coach Matthies ausgerufene Marschroute auch nicht: „Wir dürfen uns nun nicht verrückt machen lassen und müssen einfach die Ruhe bewahren. Auf jeden Fall wissen wir, woran es liegt. Wir müssen einfach so weitermachen wie bisher, dann werden sich die Erfolgserlebnisse auch zwangsläufig einstellen. In der letzten Saison haben wir zwischenzeitlich mal eine beeindruckende Serie gestartet. Und ich traue meiner Mannschaft zu, dass wir dazu auch diesmal in der Lage sind.“ Gegen die SSG Rot-Schwarz Kiel stehen Matthies nun 17 Mann zur Verfügung, verzichten muss er jedoch auf Kapitän Danny Heese, der sich beim Spiel gegen die FSG Saxonia einen Achillessehnenriss zuzog. Ebenso fehlen werden Rasmus Bach und Thorge Wienand, die ihre Rotsperre absitzen müssen.

Ebenso noch ohne Dreier ist der ASV Dersau, der dies jedoch am Sonntag (15 Uhr) beim TSV Flintbek ändern will. Eine Stunde zuvor gastiert der VfR Laboe beim Wiker SV. Die restlichen Plöner Verbandsligisten sind bereits am Sonnabend im Einsatz. Den Anfang macht um 14 Uhr der TSV Stein, der den 1. FC Schinkel zu Gast hat. Eine Stunde später kommt es dann zum Derby zwischen der noch ungeschlagenen Probsteier SG, die den Preetzer TSV empfängt. Anspruchsvolle Aufgaben auf fremden Plätzen warten hingegen auf den TSV Plön und die TSG Concordia Schönkirchen. Während die Plöner ihre Visitenkarte beim Spitzenreiter MTV Dänischenhagen abgeben (15.30 Uhr), muss die Elf von TSG-Coach Stefan Köpke beim FC Kilia Kiel (16 Uhr) antreten, der bislang in jedem Spiel stets mindestens vier Tore erzielen konnte.

Klickt euch durch die Fotos zum Spiel zwischen dem TSV Flintbek und dem Dobersdorfer SV:

Yannick Schnoor schraubt sich gegen Flintbeks Fynn Szellas zum Kopfball hoch und verfehlt nur um Haaresbreite das Ziel. Zur Galerie
Yannick Schnoor schraubt sich gegen Flintbeks Fynn Szellas zum Kopfball hoch und verfehlt nur um Haaresbreite das Ziel. ©

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