28. Januar 2019 / 11:51 Uhr

Dobersdorfer SV mit positiver Zwischenbilanz

Dobersdorfer SV mit positiver Zwischenbilanz

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Sehenswerte Flugeinlage vom Dobersdorfer Spieler Jakob Drews, der diese traumhafte Flanke leider nicht erreicht.
Sehenswerte Flugeinlage vom Dobersdorfer Spieler Jakob Drews, der diese traumhafte Flanke leider nicht erreicht. © Karsten Freese
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Verbandsliga Ost: DSV-Coach Thomas Matthies ist zufrieden - Matthies-Elf befindet sich auf gutem Weg

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Auf dem neunten Tabellenplatz mit bereits 26 Punkten verabschiedete sich der Dobersdorfer SV in die Winterpause der Fußball-Verbandsliga Ost. Eine Zwischenbilanz, die sich durchaus sehen lassen kann. „Damit können wir nicht nur zufrieden sein, wir sind es auch“, erklärt DSV-Coach Thomas Matthies. Ein Statement, das nicht verwundert, schließlich konnten die zwei vor der Saison gesteckten Ziele bis dato erreicht werden. Zum einen strebte Matthies an, dass von seinen Schützlingen die doch etwas magere Torausbeute des Vorjahres überboten wird und zum anderen sollte die eklatante Auswärtsschwäche endlich behoben werden.

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Fehlende Effizenz = Fehlanzeige

Dahingehend befindet sich seine Elf in beiden Fällen jedenfalls auf einem guten Weg. Während in der vorangegangen Spielzeit 39 DSV-Tore bejubelt werden konnten, so sind es jetzt bereits derer 31. Auch die mangelnde Effizienz auf des Gegners Platz scheint nun der Vergangenheit anzugehören. Bereits 15 Zähler konnten die Dobersdorfer auswärts erringen, während es in der Vorsaison insgesamt nur acht in der gesamten Spielzeit waren. Dafür drückt der Schuh nun ein wenig in der eigenen Arena, wo vier von neun Begegnungen verloren gingen.

Unterm Strich fällt das bisherige Saisonfazit jedoch durchweg positiv aus. „Wir sind mit der gesamten Entwicklung überaus zufrieden und es macht extrem großen Spaß mit den Jungs zu arbeiten“, sagt Matthies, der für das gesamte Team lobende Worte findet, aber auch einzelne Protagonisten hervorheben möchte. „Ich habe 16 bis 18 Spieler im Kader, die sich als absolut verlässlich erwiesen haben. Einer von ihnen ist beispielsweise Alexander Klaus, der trotz Verletzungen unzählige Male aufgelaufen ist und uns in etlichen Spielen gerettet hat“, erinnert Dobersdorfs Coach an die oftmals schwierige Personalsituation in dieser Saison.

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Apropos Personal: Auch dahingehend hatte man beim DSV ein glückliches Händchen, denn die im Sommer von Raisdorfer TSV gekommenen Neuzugänge David Ohle und Danny Heese wurden prompt zu Stammspielern und festen Größen beim Tabellenneunten. Letzterer verbucht mit derzeit 18 Einsätzen sogar die meisten seines Teams in dieser Spielzeit. Insgesamt gesehen besteht also wenig Grund zur Klage beim DSV und dementsprechend optimistisch geht man die noch ausstehenden Partien der Rückrunde an.

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Autsch! Keeper Maurice Benk vom Lindower SV (Landesklasse Brandenburg West) stößt bei seiner Parade auf Widerstand. Zur Galerie
Autsch! Keeper Maurice Benk vom Lindower SV (Landesklasse Brandenburg West) stößt bei seiner Parade auf Widerstand. ©

„Uns trennen derzeit 13 Punkte vom ersten Nichtabstiegsplatz. Eigentlich sollte dies reichen, aber sicher sein kann man sich da nie. Deshalb werden wir auch weiterhin Gas geben und versuchen unsere Ziele zu erreichen. Ich habe vor der Saison gesagt, dass wir uns am Ende zwischen Platz sechs und neun einfinden wollen und daran halten wir auch weiterhin fest. Ein einstelliger Tabellenplatz ist unser erklärtes Ziel“, erklärt Matthies.