24. September 2018 / 21:01 Uhr

Doch kein Doping? Box-Weltmeister Manuel Charr veröffentlicht negative Blutanalyse

Doch kein Doping? Box-Weltmeister Manuel Charr veröffentlicht negative Blutanalyse

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Doch nicht gedopt? Manuel Charr veröffentlicht einen negativen Dopingbefund.
Doch nicht gedopt? Manuel Charr veröffentlicht einen negativen Dopingbefund. © dpa
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Der Box-Weltmeister Manuel Charr hat scheinbar doch nicht gedopt. Der 33-Jährige veröffentlichte am Montagabend einen entsprechenden Befund. Sein WM-Kampf am Samstag fällt wegen des Doping-Vorwurfs aus.

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Wollte ihm jemand übel mitspielen? Der Box-Weltmeister Manuel Charr war wohl doch nicht gedopt. Das geht aus einer von ihm bei Facebook veröffentlichter Blutanalyse hervor. Demnach seien bei dem 33-jährigen Wahlkölner keine anabolen Steriode nachweisbar.

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In der vergangenen Woche wurde ein positiver Dopingbefund bei dem Box-Weltmeister im Schwergewicht öffentlich. Sein WM-Kampf gegen den US-Amerikaner Fres Oquendo, der am kommenden Samstag (29.9.) über die Bühne gehen sollte, war somit geplatzt.

Eine Urinprobe vom 31. August ist positiv, die anabolen Steroide Epitrenbolon und Drostanolon waren in Charrs Urin gefunden worden. Der amtierende WBA-Champion wurde mit der A-Probe als Dopingsünder überführt. Charr sagte der Bild: „Ich komme gerade vom Training. Ich bin total geschockt. Ich habe noch nie etwas genommen.“



"Kein Doping" bei Charr

Nun war also doch alles in Ordnung? "Heute wurde mir bekannt, dass die VADA die Blutanalyse von mir negativ getestet hat. (Kein Doping!)", schrieb er bei Facebook.

Der SPORTBUZZER traf Charr am vergangenen Donnerstag, den Tag, als die Dopingmeldung seine Titelverteidigung-Träume platzen ließ. Charr machte damals einen aufgedrehten Eindruck, war voll fokussiert auf den Kampf gegen Oquendo.

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Nun will Charr Aufklärung. "Ich möchte jetzt genau wissen, wie die Urinprobe verunreinigt werden konnte, während die Blutuntersuchung eindeutig einen Negativbefund zeigt", schrieb er bei Facebook. "Aus diesem Grund werde ich weitere Maßnahmen einleiten, um diese Angelegenheit aufzuklären".

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