23. April 2021 / 13:43 Uhr

Doch nicht gegen "Little Tyson": Gifhorns Boxer Idiev bekommt neuen Gegner

Doch nicht gegen "Little Tyson": Gifhorns Boxer Idiev bekommt neuen Gegner

Henning Kampen
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Comeback nach fast eineinhalb Jahren Box-Pause: Bashir Idiev trifft am Samstag auf den Ungarn Gyula Rozsas.
Comeback nach fast eineinhalb Jahren Box-Pause: Bashir Idiev trifft am Samstag auf den Ungarn Gyula Rozsas. © Sebastian Preuß
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Am Samstag steigt Gifhorns Weltergewichts-Boxer Bashir Idiev nach fast eineinhalb Jahren wieder in den Ring. Sein Gegner wurde kurzfristig geändert.

Am Samstag sollte es für Bashir Idiev gegen „Little Tyson“ zurück in den Ring gehen, am Mittwoch erfuhr der Weltergewichts-Boxer: Daraus wird nichts. Sein für den Kampf im baden-württembergischen Ötigheim angesetzter Gegner Laszlo Fekete (Ungarn), genannt „Little Tyson“, wurde vom belgischen Box-Verband weltweit bis zum 22. Juli gesperrt, sein Landsmann Gyula Rozsas wird einspringen.

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Der 24 Jahre alte Gifhorner erfuhr erst am Mittwoch von der Sperre für Fekete, den Grund kennt er nicht. „Vom ungarischen Box-Verband hatte er noch die Freigabe bekommen“, sagt Idiev, den die kurzfristige Änderung nicht wirklich tangiert. „Es ist keine große Umstellung für mich. Es geht für mich auf Sieg.“ Wie Fekete, auf den sich Idiev anhand von Videos vorbereitet hatte, ist auch Rozsas ein Rechtsausleger „nur ein wenig größer als ich“, wie Idiev anmerkt. Für ihn aber kein Problem. „Beim Sparring hatte ich auch größere Gegner.“

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Letzter Kampf im November 2019

Das erste Profi-Jahr war mit vier Kämpfen, die Idiev allesamt gewann (zwei nach Punkten, zwei per technischem K.o.), das krasse Gegenteil des zweiten: 2020 ging für den Gifhorner nichts. „Es war sehr schwierig. Ich habe viel draußen und mit Kumpels trainiert, hatte aber trotzdem ein halbes Jahr ohne intensives Boxen“, blickt Idiev zurück. „Es war ja alles auf Eis gelegt.“

Der bis dato letzte Kampf des Gifhorners fand am 1. November 2019 gegen den Serben Srdan Zaric statt, trotz der kurzfristigen Ansetzung konnte Idiev auch Videos von Rozsas sichten. „Ich konnte schon erkennen, dass es keine einfache Aufgabe wird“, sagt Idiev, der genau darauf gehofft hatte. „Ich wollte keinen schwachen Gegner haben, sondern einen Test für mich selbst.“

Der Fight soll nun der Auftakt zu mehr werden. Idiev: „Ich hoffe, ich kann 2021 regelmäßig boxen und mich von Kampf zu Kampf steigern. Dann wird man hoffentlich nicht nur regional, sondern irgendwann auch international auf mich aufmerksam.“