08. Juli 2019 / 09:11 Uhr

Nach WM-Sieg der USA: Donald Trump äußert sich versöhnlich in Richtung Megan Rapinoe & Co.

Nach WM-Sieg der USA: Donald Trump äußert sich versöhnlich in Richtung Megan Rapinoe & Co.

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
US-Präsident Donald Trump gratuliert Superstar Megan Rapinoe
 und ihren Mitspielerinnen zum WM-Sieg in Frankreich.
US-Präsident Donald Trump gratuliert Superstar Megan Rapinoe und ihren Mitspielerinnen zum WM-Sieg in Frankreich. © dpa/Montage
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Hofft US-Präsident Donald Trump noch auf einen Besuch der Frauen-Nationalmannschaft im Weißen Haus? Superstar Megan Rapinoe will ihre Mitspielerinnen weiter davon abhalten.

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US-Präsident Donald Trump hat den amerikanischen Fußballerinnen zum Sieg bei der Weltmeisterschaft in Frankreich gratuliert. "Herzlichen Glückwunsch an die US-Frauenfußballmannschaft zum Gewinn der Weltmeisterschaft!", schrieb Trump am Sonntag auf Twitter. Es sei ein "großartiges und aufregendes" Spiel gewesen. "Amerika ist stolz auf euch alle!", fügte der Präsident hinzu. Das US-Team von Trainerin Jill Ellis setzte sich am Sonntag im Finale in Lyon mit 2:0 (0:0) gegen Europameister Niederlande durch und sicherte sich nach 1991, 1999 und 2015 den vierten WM-Titel.

Nicht alle im Team dürften sich über die Glückwünsche von Trump gefreut haben. Spielführerin Megan Rapinoe hatte kürzlich deutlich gemacht, dass sie keine gute Meinung von dem Präsidenten hat. Auf die Frage, ob sie sich nach einem möglichen Gewinn des WM-Titels über eine Einladung Trumps ins Weiße Hause freuen würde, sagte sie: "I'm not going to the fucking White House" (deutsch: "Ich werde nicht in das beschissene Weiße Haus gehen").

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Trump reagierte daraufhin wie so oft gereizt und erklärte, Rapinoe solle das Land, das Weiße Haus und die amerikanische Flagge nicht missachten, insbesondere weil so viel für sie und das Team getan worden sei.

Rapinoe reagiert über Twitter

Auf einer WM-Pressekonferenz nahm Rapinoe das Schimpfwort zurück, stand aber weiterhin klar zu ihrer Aussage, nicht ins Weiße Haus gehen zu wollen. Sie ermutigte auch ihre Teammitglieder, die Einladung nicht anzunehmen, um Trump keine Bühne zu bieten. Auf Twitter postete die 34-Jährige ein Foto nach dem WM-Sieg mit ihren Mitspielerinnen Ashlyn Harris und Alexandra Krieger. Dazu schrieb der Superstar: "Wir haben bereits darüber gesprochen. Wissenschaft ist Wissenschaft. Homosexuelle regieren."

Krieger unterstützt Rapinoe

Krieger, die zwischen 2007 und 2012 einige Jahre für den 1. FFC Frankfurt in der Bundesliga kickte, erklärte, dass sie eine Trump-Einladung nicht annehmen werde. "Ich gehe nicht ins Weiße Haus", sagte die frühere Frankfurterin Ali Krieger im ZDF.

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