09. Dezember 2019 / 13:02 Uhr

Nachspiel droht: Russland will nach WADA-Urteil Einspruch gegen Sperre einlegen

Nachspiel droht: Russland will nach WADA-Urteil Einspruch gegen Sperre einlegen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Russland will nach dem WADA-Urteil Einspruch gegen die Vier-Jahres-Sperre einlegen.
Russland will nach dem WADA-Urteil Einspruch gegen die Vier-Jahres-Sperre einlegen. © dpa
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Das Urteil der Welt-Anti-Doping-Agentur gegen Russland wegen der Manipulation von Moskauer Labordaten könnte ein Nachspiel haben. Ein Angehöriger des Sportausschusses in der Staatsduma kündigte an, dass das Land beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) Einspruch gegen die Sperre von vier Jahren einlegen will.

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Russland will gegen die neuen Strafen der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) wegen der Manipulation von Moskauer Labordaten Einspruch einlegen. Russland werde für seine Sportler kämpfen, sagte die Parlamentsabgeordnete Swetlana Schurowa der Agentur Interfax zufolge. Russland werde die Strafen beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne anfechten, sagte der Parlamentsabgeordnete Dmitri Swischtschow vom Sportausschuss der Staatsduma.

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Zuvor hatte die WADA auf ihrer Exekutivsitzung in Lausanne beschlossen, Russland für vier Jahre von den Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften auszuschließen. Demnach dürfen russische Sportler nur als neutrale Athleten ohne Nationalflagge teilnehmen. Die WADA-Entscheidung sei ein Mittel, um russische Athleten aus dem internationalen Sport zu verbannen, kritisierte der Vize-Chef des russischen Parlaments, Pjotr Tolstoi.

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Die russische Anti-Doping-Agentur (Rusada) meinte dagegen, dass es Zeit für eine Änderung der Kultur in dem Land sei. Trotz Beteuerungen von Sportfunktionären habe sich im Umgang mit Doping in Russland nichts grundlegend geändert in den vergangenen Jahren, sagte die Vize-Chefin der Rusada, Margarita Pachnozkaja. Die WADA-Entscheidung sollte der russischen Sportpolitik Anlass zum Nachdenken geben.

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