13. März 2019 / 19:47 Uhr

Doppel-Popp - und dann wird's locker: Der VfL Wolfsburg zieht ins Halbfinale ein

Doppel-Popp - und dann wird's locker: Der VfL Wolfsburg zieht ins Halbfinale ein

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Die Spielerinnen des VfL Wolfsburg bejubeln den Treffer zum 1:0.
Die Spielerinnen des VfL Wolfsburg bejubeln den Treffer zum 1:0. © Jan Kuppert
Anzeige

Der VfL Wolfsburg hat weiterhin alle Chancen, zum fünften Mal in Folge den DFB-Pokal der Frauen zu gewinnen. Im Viertelfinale setzte sich der Titelverteidiger souverän mit 4:0 (2:0) gegen Turbine Potsdam durch.

Anzeige
Anzeige

Nationalmannschafts-Kapitänin Alexandra Popp stellte die Weichen für den VfL Wolfsburg in die richtige Richtung, traf zweimal vor der Pause - erst nach Vorarbeit von Anna Blässe, dann nach einer Ecke von Caroline Hansen. Vor 1350 Zuschauern legten nach dem Seitenwechsel die starke Pernille Harder und Pia-Sophie Wolter nach. Auf wen der VfL im Halbfinale trifft, wird heute ermittelt - um 13 Uhr überträgt DFB.TV die Auslosung. Mit dem VfL sind noch 1899 Hoffenheim, Bayern München und der SC Freiburg im Rennen.

VfL-Torfrau Almuth Schult feierte nach überstandener Masern-Infektion ihr Startelf-Comeback bei den Wolfsburgerinnen, zeigte sich bereits in der Anfangsphase wieder in bester Form, klärte mehrfach sicher. Die Mannschaften tasteten sich ab, doch den entscheidenden Punch setzten die Gastgeberinnen: Hansen legte die Kugel nach rund 20 Minuten auf die rechts laufende Anna Blässe ab, die den Ball anschließend mit einem flachen Pass in den Rückraum der Abwehr auf Popp brachte. Ein gezielter Schuss - 1:0!

Der Pokalsieg der VfL-Frauen gegen Potsdam in Bildern

Alexandra Popp trifft per Kopf  Zur Galerie
Alexandra Popp trifft per Kopf ©
Anzeige

Potsdam ohne Gegenwehr

Per Kopf legte Popp nach, auch nach Wiederanpfiff blieb der VfL (lief in besonderen Trikots auf) spielbestimmend. Ein langer Abstoß von Schult landete bei der gerade eingewechselten Rahel Kiwic, die zu fahrig mit dem Ball umging, Ewa Pajor stocherte nach und schickte Harder, die Potsdam-Torfrau Vanessa Fischer zum 3:0 überwand. Die Brandenburgerinnen waren viel zu harmlos und zeigten wenig Gegenwehr, überließen der Mannschaft von Trainer Stephan Lerch das Spiel. Und es wurde sogar noch deutlicher! Eine Flanke von Babett Peter fand die völlig freistehende Wolter, die mit einer Kopfball-Bogenlampe auf 4:0 erhöhte.

VfL: Schult - Blässe, Fischer, Goeßling, Peter - Neto, Gunnarsdottir - Hansen (70. Wolter), Harder (81. Baunach), Popp - Pajor (74. Masar).

Turbine: Fischer – Schmidt, Ilestedt, Rauch – Gasper, Zadrazil, Cahynová, Dieckmann (46. Kiwic) – Schwalm (78. Orschmann), Huth, Prasnikar (46. Chmielinski).

Tore: 1:0 (20.) Popp, 2:0 (25.) Popp, 3:0 (49.) Harder, 4:0 (79.) Wolter.

Schiedsrichterin: Söder (Schwarzenbruck).

Zuschauer: 1350.

Mehr zu den VfL-Frauen

ANZEIGE: Dein Trainingsset für die Saisonvorbereitung! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Wolfsburg/Gifhorn
Sport aus aller Welt