09. März 2019 / 15:55 Uhr

Doppelpack und gehaltener Elfmeter bringen Lok Leipzig den Sieg in Erfurt

Doppelpack und gehaltener Elfmeter bringen Lok Leipzig den Sieg in Erfurt

Tilman Kortenhaus
09.03.2019 , Erfurt, Steigerwaldstadion, Arena Erfurt, GER, Regionalliga Nordost, Saison 2018/2019, 24.Spieltag, FC Rot Weiss Erfurt vs 1.FC Lokomotive Leipzig

im Bild  Torjubel Lok Leipzig durch Kevin Schulze nach dem Tor zum 0:1 

Foto: Karina Hessland-Wissel

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Der 1. FC Lok Leipzig hatte in Erfurt endlich auch mal wieder in der Fremde Grund zum Jubeln. © Karina Hessland-Wissel
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Den Probstheidaern gelingt mit dem 2:1-Erfolg beim FC Rot-Weiß Erfurt der erste Auswärtssieg seit mehr als drei Monaten. Neben Doppeltorschütze Kevin Schulze avanciert auch Lok-Keeper Benjamin Kirsten zum Helden.

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Leipzig. Ausgeglichen und bis zuletzt spannend gestaltete sich die Begegnung der Rot-Weißen mit den Blau-Gelben in der Regionalliga Nordost. Erfurt (Fünfter) empfing vor 5275 Zuschauern den 1. FC Lok Leipzig (Siebter) und wollte die Gästen auf gar keinen Fall drei Punkte mit zurück nach Sachsen nehmen lassen. Letztlich setzten sich die Leipziger am Samstag jedoch mit 2:1 gegen die Hausherren durch und erkämpften sich damit den ersten Auswärtssieg seit November. Die Gastgeber aus Erfurt bleiben in der Rückrunde weiterhin ohne Sieg und kommen in fünf Spielen auf nur zwei Punkte.

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Endlich hat es geklappt! Der 1. FC Lok Leipzig gewinnt beim FC Rot-Weiß Erfurt. Es ist der erste Auswärtssieg im Jahr 2019. Zur Galerie
Endlich hat es geklappt! Der 1. FC Lok Leipzig gewinnt beim FC Rot-Weiß Erfurt. Es ist der erste Auswärtssieg im Jahr 2019. © Karina Hessland-Wissel
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Die erste Hälfte der Partie nahm nur langsam Fahrt auf. In der Anfangsphase waren die Gäste aus Leipzig wohl etwas häufiger am Ball, konnten sich daraus allerdings kaum Chancen erspielen. Es fehlte an Tempo und Kreativität. Wachgerüttelt - oder zumindest erschreckt - wurde die Elf von Trainer-Duo Björn Joppe/ Rainer Lisiewicz in der 18. Minute: Eine Eingabe vom FCE sprang Maik Salewski im Sechszehner an die Hand, der Schiedsrichter gab Elfmeter – Lok-Torhüter Benjamin Kirsten roch die richtige Ecke und hielt souverän. Die größte Torchance der ersten 45 Minuten für Erfurt verhindert, die Probstheidaer drehten auf.

Nur vier Minuten später netzte Kevin Schulze bereits ein, nahm den Ball dabei via Dropkick aus der Luft. FCE-Torwart Julian Knoll blieb chancenlos. Nach dem 1:0 erkämpften sich auch die Erfurter weitere Möglichkeiten, blieben allerdings oft in der gut aufgestellten Defensive der Leipziger hängen.

Schulze bringt die Wende

Nach der Pause wirkten die Rot-Weißen mutiger, aggressiver und heiß auf den Ausgleich. In den ersten 15 Minuten erspielten sie eine Chance nach der anderen. Selten klärte die Verteidigung der Blau-Gelben, viel häufiger Torwart Kirsten. Ewig hielten die Gäste dem Offensivfeuerwerk der Hausherren allerdings nicht stand – George Kelbel setzte sich im Lok-Strafraum letztlich durch und traf zum Ausgleich (62.).

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Eine erneute Kehrtwende im Spielgeschehen kam wieder durch Schulze. Nach einem Pass von Pascal Pannier vollendete der 27-Jährige eiskalt. Das Doppelpack in der Tasche, die Motivation der Mannschaft wieder aufgefrischt – die Leipziger ab jetzt wieder gefasst und stabil. Trotz zwei frischen Kräften in der Offensive der Rot-Weißen lassen sie keine ernstzunehmende Chance mehr zu. Die Sachsen gewinnen die umkämpfte Partie letztlich verdient und können sich vorne bei Schulze und hinten bei Kirsten dafür bedanken.

Die Statistik zum Spiel:

Tore: 0:1 Schulze (22.); 1:1 Kelbel (62.); 1:2 Schulze (80.).

FC Rot-Weiß Erfurt: Knoll - Lela, Becken, Adomah - Kaffenberger (86. Rechberger) - Kelbel, Gladrow, Pino Tellez, Mvibudulu (43. Geurts) - Shala, Jovanovic (80. Jobst).

1. FC Lok Leipzig: Kirsten - Berger, Schinke, Zickert - Salewski (68. Gottschick), Pannier, Malone, Wolf (40. Urban) - Pommer - Schulze, Ziane (62. Adler).

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