08. Dezember 2022 / 08:11 Uhr

Mit Doppelspitze und Bayern-Unterstützung: Der DFL-Plan für die Hopfen-Nachfolge

Mit Doppelspitze und Bayern-Unterstützung: Der DFL-Plan für die Hopfen-Nachfolge

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Donata Hopfen ist nicht mehr DFL-Geschäftsführerin.
Donata Hopfen ist nicht mehr DFL-Geschäftsführerin. © dpa (Montage)
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Die Deutsche Fußball Liga will zeitnah die Nachfolge von Geschäftsführerin Donata Hopfen klären. Zwei bekannte Funktionäre aus der Bundesliga stehen offenbar für eine Übergangszeit bereit. Zudem sagt der FC Bayern seine Unterstützung zu..

Nach der Trennung von Geschäftsführerin Donata Hopfen will die Deutsche Fußball Liga zügig die Nachfolge regeln. Für diesen Donnerstag (12 Uhr) hat die Dachorganisation des deutschen Profifußballs zu einer Pressekonferenz geladen, auf der sich Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke mit großer Wahrscheinlichkeit auch zu den vordringlichen Personalthemen äußern wird.

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Nach dpa-Informationen sollen Eintracht Frankfurts Vorstandssprecher Axel Hellmann und Oliver Leki, Finanzvorstand des SC Freiburg, für eine Übergangszeit bis zum Sommer 2023 eine Doppelspitze bilden. Der 51 Jahre alte Hellmann war im August erstmals ins DFL-Präsidium gewählt worden. Der 49 Jahre alte Leki sitzt seit 2019 im Aufsichtsrat der DFL. Beide haben sich durch eine erfolgreiche Arbeit in ihren Vereinen für die vakante Führungsposition empfohlen.

Zudem kündigte Bayern-Boss Herbert Hainer ein starkes Engagement von Oliver Kahn an. Der frühere Nationaltorwart ist Vorstandsvorsitzender des deutschen Rekordmeisters. Für den FC Bayern München, für die ganze Bundesliga sei eine starke DFL "sehr, sehr wichtig", sagte Hainer im Streamingdienst DAZN und betonte: "Da müssen wir uns alle zusammenschließen, und der FC Bayern wird sich da sehr aktiv, vor allem Oliver Kahn in der Person als Vorstandsvorsitzender, einbringen in den Prozess, die DFL weiter zu stärken."

Hopfen spricht über ihren Abschied

Eine Übergangslösung aus den eigenen Reihen gäbe der DFL die benötigte Zeit bei der Suche nach einer neuen starken Führungsfigur, die eine Reihe von Problemen zu lösen hat. Hopfen konnte diese Rolle nicht ausfüllen - auch, weil ihr nach eigener Aussage die nötige Rückendeckung aus den Vereinen fehlte. "Ich wünsche den verantwortlichen Herren den nötigen Mut und Willen zur Veränderung, um auf die wachsenden Herausforderungen nicht nur reagieren zu können, sondern sie auch aktiv zu gestalten", empfahl die 46-Jährige zum Abschied. 

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Die DFL hatte die vorzeitige Auflösung des ursprünglich bis Ende 2024 gültigen Vertrages damit begründet, dass es "unterschiedliche Vorstellungen über die weitere strategische Ausrichtung der Gesellschaft" gegeben habe.

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