13. Januar 2020 / 16:59 Uhr

Doppelt bitter: HSV-Handballer verlieren gegen Potsdam - Trainer Lux hört auf

Doppelt bitter: HSV-Handballer verlieren gegen Potsdam - Trainer Lux hört auf

Uwe Serreck
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Stephan Lux verlässt den TSV Anderten nach elf Jahren.
Stephan Lux verlässt den TSV Anderten nach elf Jahren. © Petrow
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Nach elf Jahren ist Schluss: Stephan Lux verlässt den HSV Hannover nach der Saison und kehrt zum MTV Großenheidorn zurück. Gegen den 1. VfL Potsdam verpasst seine Mannschaft kurz vor Schluss zwei mal den Ausgleich - und verliert am Ende unglücklich.

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Drittliga-Handballer Tobias Mertens war die tragische Figur beim 24:25 (15:16) seines HSV Hannover gegen den 1. VfL Potsdam. In den letzten 80 Sekunden hatte er zweimal die Chance zum Ausgleich, scheiterte beide Male an Jan Jochens im Gästetor. Am Ende gab’s deshalb die Pleite.

Trotz einer zwischenzeitlichen 24:22-Führung (53.) verpasste der HSV die Revanche für das 29:30 im Hinspiel. Die Anderter kämpften 60 Minuten, „aber mit 24 Toren ist es schwer zu gewinnen“, sagte Trainer Stephan Lux.

Oldie Müller hält seine Mannschaft im Spiel

Seine Mannschaft war trotz harter Trainingswoche mit extra Athletikeinheiten frisch und führte mit 10:6 (14.). Doch dann häuften sich die Fehler. Nach der Pause stellte Lux um und brachte Torwartoldie Hendrik Müller, der mit seinen Paraden Anteil hatte, dass Joel Wolf und Philip Müller beim 24:22 (53.) die Siegchance hatten. Nur, dass das eben nicht klappte. „Am Ende war es nicht unverdient, aber unglücklich“, sagte Lux.

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"Sind jetzt gefordert, einen Trainer zu finden, der zu unserer Philosophie passt"

Nach elf Jahren wird er den HSV am Saisonende auf eigenen Wunsch verlassen und zum Oberligisten MTV Großenheidorn zurückkehren. „Wir sind jetzt gefordert, einen Trainer zu finden, der zu unserer Philosophie passt“, sagte HSV-Geschäftsführer Friedhelm Brandes.