15. April 2019 / 13:22 Uhr

Doppeltorschütze Marvin Schäfer führt den TSV Klausdorf zum Sieg gegen den SV Eichede II

Doppeltorschütze Marvin Schäfer führt den TSV Klausdorf zum Sieg gegen den SV Eichede II

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Klausdorfs Marvin Schäfer (li., hier gegen Melvin Horstmann vom Eckernförder SV) glänzte beim 2:0-Sieg seines Teams gegen den SV Eichede II als Doppeltorschütze.
Klausdorfs Marvin Schäfer (li., hier gegen Melvin Horstmann vom Eckernförder SV) glänzte beim 2:0-Sieg seines Teams gegen den SV Eichede II als Doppeltorschütze. © Sonja Paar
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Für Schönkirchen wird die Situation zunehmend dramatisch, da auch das Kellerduell beim LSC mit 2:3 verloren ging – fünf Spiele vor dem Saisonende neun Punkte Rückstand zum ersten Nichtabstiegsplatz. Weiterhin in der Krise befindet sich auch der Heikendorfer SV, der in Travemünde unterlag. Erfolgreich war hingegen der TSV Klausdorf, der nach langer Durststrecke auf fremden Plätzen bei Eichede II die Oberhand behielt.

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SV Eichede II – TSV Klausdorf 0:2

Mit einer Energieleistung sicherte sich Klausdorf einen verdienten Sieg. „Vier Spieler von uns hatten schon 90 Minuten vom Vortag in den Beinen. Was die Jungs kämpferisch geleistet haben, ist aller Ehren wert“, freute sich Klausdorfs Trainer Dennis Trociewicz, der nur drei Spieler auf der Bank hatte. Blitzsaubere Konter führten zur frühen 2:0-Führung. Zwei Mal traf Marvin Schäfer. Zunächst landete ein 20-Meter-Hammer im Torwinkel (10.), dann überwand Schäfer den SVE-Torwart mit einem Aufsetzer (18.). Im zweiten Abschnitt schwanden bei Klausdorf die Kräfte. „Es war eine Abwehrschlacht, aber wir haben gut verteidigt“, atmete Trociewicz durch als ein Ball an die Klausdorfer Latte flog (90.+4).

TSV Travemünde – Heikendorfer SV 2:1

Beginn und Ende der Partie verliefen für den Heikendorfer SV alles andere als optimal. Die Führung der Travemünder durch Jannick Stürholdt konnte Arber Azemi (19.) ausgleichen. Im zweiten Spielabschnitt begegneten sich beide Teams mit offenem Visier. Tim Mordhorst hätte den HSV in Front bringen können, scheiterte jedoch am Aluminium (66.). Stattdessen kassierten die Schützlinge von HSV-Coach David Lehwald unmittelbar vor Abpfiff den zweiten Gegentreffer. „Bei beiden Teams war keinerlei defensive Struktur erkennbar und vieles nur Stückwerk. Es ist schon bitter, dass ausgerechnet der einzige Ball, der in der zweiten Hälfte direkt auf eines der Tore ging, auch einschlägt. Das passt zu den von uns zuletzt erzielten Resultaten“, meinte Lehwald.

(von Jan-Claas Harder)

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FC Dornbreite Lübeck – SpVg Eidertal Molfsee 0:0

„Die Jungs haben es gut gemacht, sich aber leider nicht belohnt“, lautete das Fazit von Eidertals Coach Martin Schulz. Als die Gastgeber Alexander Lening durch Rote Karte (27./Tätlichkeit gegen Michael Schmitt) verloren hatten, kamen die Eidertaler etwas aus ihrer Ordnung, warteten aber nach der Halbzeit offensiv stärker auf mit ihrer Umstellung auf drei Spitzen. „Beim Abschluss haben wir zu oft die falschen Entscheidungen getroffen, statt auf die Hütte zu gehen“, bedauerte Schulz . Pech für die Eidertaler, dass der eingewechselte Moshoo Adesanya nur den Pfosten traf (47.), Glück für sie, dass der Dornbreiter Torjäger Bastian Henning mit einem Kopfball an der Torlatte scheiterte (80.). „Daher müssen wir insgesamt mit einem Punkt zufrieden sein“, sagte Martin Schulz.

(von Reinhard Gusner)

Lübecker SC – TSG Concordia Schönkirchen 3:2

Dannie Schindler scheiterte mit einem Strafstoß (12.), Mikail Akgün traf nur die Latte (24.) und Felix Wagner (4., 89.) sowie abermals Akgün (28.) vergaben aussichtsreich. „Wir hatten alles im Griff. Doch diese Tore müssen wir machen“, meinte TSG-Trainer Stephan Köpke, dessen Team durch die erste Unachtsamkeit in Rückstand geriet (20.). Zwar konnte Schönkirchen die Partie durch Tore von Tayfun Otluoglu (76.) und Wagner (81.) drehen, doch ließen Kampfgeist und Konzentration nach. Lübeck glich postwendend aus (2:2, 82.) und markierte mit dem Schlusspfiff gar den Siegtreffer. „Es ist unfassbar wie viele Tore wir in den letzten Minuten bekommen haben. Ist es Schlafmützigkeit oder Lässigkeit? Ich weiß es nicht. Jetzt müssen wir dem Abstieg ins Auge sehen“, resümierte Köpke enttäuscht.

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TSV Wankendorf – SV GW Siebenbäumen 1:2

Auch unter dem neuen Trainergespann Olaf Weick und Dietmar Sperle blieb Wankendorf der dritte Saisondreier verwehrt. Siebenbäumen hatte zwar mehr Spielanteile, doch Großchancen gab es zunächst nur für den TSVW, der sich durch Sven Siegfried belohnen konnte. Bei konsequenterer Chancenverwertung wäre sogar eine noch deutlichere Führung möglich gewesen. In Halbzeit zwei machte sich bei den Gastgebern jedoch mal wieder die fehlende Kraft bemerkbar. Erst verwertete Siebenbäumens Andreas Paulsen eine Holst-Flanke per Kopf zum 1:1 und in der Nachspielzeit stand Jan-Luca Holst nach einer Ecke goldrichtig und machte den möglichen Wankendorfer Punktgewinn zunichte. „Aufgrund der Spielabteile geht das Ergebnis schon Ordnung. Wir können auf diese Leistung jedenfalls aufbauen“, meinte Sperle.

(von Jan-Claas Harder)

Das sind die besten Torjäger in Schleswig-Holstein (Oberliga, Landesliga und Verbandsliga). Stand:15. April 2019.

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