15. Juni 2021 / 18:48 Uhr

DOSB nominiert 94 Athleten für Tokio - aus MV ist ein Trio dabei

DOSB nominiert 94 Athleten für Tokio - aus MV ist ein Trio dabei

Christian Lüsch
Ostsee-Zeitung
Achter-Schlagmann Hannes Ocik (2.v.l./Schweriner RG) wurde am Dienstag ins Olympia-Team für Tokio berufen.
Achter-Schlagmann Hannes Ocik (2.v.l./Schweriner RG) wurde am Dienstag ins Olympia-Team für Tokio berufen. © imago images
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Hannes Ocik, Stephan Krüger und Lea-Sophie Friedrich dürfen sich freuen: die beiden Ruderer und die Bahnradsprinterin wurden am Dienstag ins deutsche Team für die olympischen Sommerspielen in Japan berufen.

Der Deutsche Olympische Sportbund hat weitere 94 Athleten für die Sommerspiele vom 23. Juli bis 8. August in Tokio nominiert. Wie der DOSB am Dienstag mitteilte, stehen nach der dritten Nominierungsrunde 162 Sportler für das Team fest. „Allmählich nimmt das Team Deutschland für Tokio Formen an“, sagte Dirk Schimmelpfennig, Chef de Mission in Tokio und DOSB-Vorstand Leistungssport. „Auch die Vorfreude steigt, das ist bei allen zu spüren, trotz der nicht einfachen Umstände in diesem Jahr.“ Erwartet wird eine Mannschaftsgröße von mehr als 400 Athleten.

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Der DOSB-Vorstand nominierte Athleten aus den Sportarten Badminton, Boxen, Gewichtheben, Kanu (Rennsport), Leichtathletik (Gehen, Marathon), Radsport (Bahn), Rudern, Schießen (Luftpistole, Gewehr, Trap) und Schwimmen (Wasserspringen) für die Tokio-Spiele.

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Zu den Nominierten gehörten zwei Sportler und eine Sportlerin aus Mecklenburg Vorpommern. Mit Hannes Ocik (Schwerin), dem Schlagmann aus dem Deutschland-Achter und dem Rostocker Stephan Krüger aus dem Doppelzweier haben zwei Ruderer ihr Ticket in der Tasche. Lea-Sophie Friedrich aus Dassow darf sich auf ihre erste Olympia-Teilnahme freuen. Sie gehört beim Sprint auf der Radrennbahn zum erweiterten Favoritenkreis.

Leichtathletin Claudine Vita vom SC Neubrandenburg hat die Norm im Diskuswerfen erfüllt und darf auf eine Nominierung zu einem späteren Zeitpunkt hoffen. Springreiter André Thieme aus Plau am See gilt als aussichtsreicher Kandidat.