21. Januar 2020 / 16:48 Uhr

Drastische Maßnahmen: Masters-Absage des TuS Sachsenhausen steht im Raum

Drastische Maßnahmen: Masters-Absage des TuS Sachsenhausen steht im Raum

Matthias Schütt
Märkische Allgemeine Zeitung
TuS Sachsenhausen heißt der alte und neue Titelträger.
Im kommenden Jahr möglicherweise nicht beim Oberhavel-Masters dabei: Titelverteidiger TuS Sachsenhausen © Matthias Schütt
Anzeige

Hallenfußball: Nach den Vorkomnissen beim Pokal der Stadt Oranienburg, am vergangenen Freitagabend, spricht TuS-Vorstandsmitglied Stephan Lange über eine mögliche Absage beim Oberhavel-Masters im kommenden Jahr.

Anzeige

Die Wogen sind scheinbar noch nicht geglättet. Nach den tumultartigen Szenen unmittelbar nach Abpfiff des letzten Spiels im Hallenfußballturnier um den Pokal der Stadt Oranienburg 2020 am vergangenen Freitagabend in der MBS-Arena zwischen TuS Sachsenhausen II und dem Oranienburger FC Eintracht II (2:1) überlegen die TuS-Vereinsverantwortlichen, im kommenden Jahr weder am prestigeträchtigen Oberhavel-Masters, noch am Turnier um den Pokal der Stadt Oranienburg teilnehmen zu wollen.

Nach Turniersieg der TuS-Reserve - Tumulte auf dem Hallenparkett

Dies bestätigte TuS-Vorstandsmitglied Stephan Lange auf Nachfrage des SPORTBUZZER. „Wenn die Provokationen und die Behauptungen nicht aufhören, müssen wir überlegen, ob wir an den zukünftigen Turnieren in Oranienburg noch teilnehmen“, sagte Lange. „Wir schätzen die Arbeit in Oranienburg, umgekehrt ist es aber nicht so. Vereinsübergreifend gibt es viele Freundschaften. Wir verstehen nicht, was Jürgen Peter (Präsident des Oranienburger FC Eintracht, Anm.d.R) für ein Problem mit uns hat und wie er mit uns als Verein umgeht.“

In Bildern: TuS Sachsenhausen II gewinnt Pokal der Stadt Oranienburg 2020.

Hallenfußball: Am Freitagabend spielten fünf Mannschaften in der Oranienburger MBS-Arena um den Sieg. Zur Galerie
Hallenfußball: Am Freitagabend spielten fünf Mannschaften in der Oranienburger MBS-Arena um den Sieg. © Matthias Schütt

Zudem kritisierte der Sportliche Leiter von TuS, der bei der Stadtmeisterschaft persönlich anwesend war und die Rudelbildung miterlebte, dass es „scheinbar keinen Sonderbericht des Unparteiischen zu der Aktion auf dem Hallenparkett gibt.“ Dies erklärt Michael Reichert, Chef des Fußballkreises Oberhavel/Barnim damit, „dass der Schiedsrichter vor Ort keine persönliche Strafe gegen einen Spieler ausgesprochen hat. Somit ist es eine reine Tatsachenentscheidung und kann nicht hinterher auf Zuruf geändert werden.“