09. Dezember 2016 / 09:40 Uhr

Draxler hat jetzt ein Preisschild

Draxler hat jetzt ein Preisschild

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Er will weg – und darf es wohl auch: Aber Draxlers möglicher neuer Klub muss mindestens 36 Millionen Euro zahlen.
Er will weg – und darf es wohl auch: Aber Draxlers möglicher neuer Klub muss mindestens 36 Millionen Euro zahlen. © Imago
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Julian Draxler - er war im Sommer 2015 als großer Hoffnungsträger von Schalke zum VfL gewechselt. Jetzt, in der bevorstehenden Winter-Transferperiode, will die Nummer 10 der Wolfsburger schon wieder gehen.

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Nach WAZ-Informationen hat der Nationalspieler nun ein Preisschild: Für mindestens 36 Millionen Euro darf der Offensivmann weg.

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Am Samstag, beim 2:3 gegen Hertha, war der 23-Jährige bei seiner Einwechslung von den eigenen Fans ausgepfiffen worden, anschließend hatte Draxler seinen Wechselwunsch erneuert. Im Sommer ließ der VfL ihn nicht ziehen, jetzt lässt er ihn gehen - wenn der Preis passt. Klubs wie der FC Arsenal und Juventus Turin waren schon in der Vergangenheit interessiert, die Münchner Tageszeitung „tz“ spekulierte nun, ob nicht auch der nächste VfL-Gegner Bayern zugreifen sollte.

Ob Draxler am Samstag zum Kader fürs Bayern-Spiel zählt, wollte Valérien Ismaël am Donnerstag noch nicht verraten. Der VfL-Trainer: „Ich lasse alles offen und werde meine Entscheidung nach dem Abschlusstraining treffen.“ Statt einer klaren Entscheidung pro oder contra des Mittelfeldmannes hieß es gestern: „Draxler hat gut trainiert.“

Beim VfL hatte man im Sommer gehofft, dass Draxler und Neuzugang Mario Gomez ein Traumduo bilden könnten. Der Stürmer hatte bei seiner Vorstellung damals augenzwinkernd über den abwanderungswilligen Draxler gesagt: „Ich muss dafür sorgen, dass einer der besten deutschen Spieler bei Laune gehalten wird - auch deswegen bin ich hier.“ Das gelang nicht, Draxler will immer noch weg. Gomez: „Ich will zu diesem Thema gar nicht viel sagen. Was ich sagen möchte, ist: Wir als Mannschaft dürfen uns nicht hinter diesem Thema verstecken, das darf kein Alibi für uns sein.“ Es sei jetzt auch nicht die Zeit für Tipps an Draxler. Die Sache „wird irgendwie geregelt“, winkte Gomez ab. „Ich will jetzt auch nicht den Schlaumeier spielen und Julian irgendwelche Ratschläge geben.“