04. Dezember 2016 / 18:35 Uhr

Draxler vorm endgültigen VfL-Aus

Draxler vorm endgültigen VfL-Aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Draxler vorm endgültigen VfL-Aus
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Pfiffe, Wechselwunsch - und ein Trainer, der nichts ausschließt: Wolfsburgs Nationalspieler steht im Abseits.

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 Julian Draxler steht beim VfL vor dem endgültigen Aus. Beim 2:3 am Samstag gegen Hertha BSC wurde der Nationalspieler des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten bei seiner Einwechslung ausgepfiffen, nach dem Spiel erneuerte er seinen Wechselwunsch. Trainer Valérien Ismaël schloss daraufhin nicht aus, den Star seines Teams auf die Tribüne zu verbannen.

„Ich beteilige mich nicht an der Diskussion, ob es Sinn macht, die letzten Spiele mit Julian zu bestreiten“, so Ismaël gestern. Aber der Trainer betonte: „Ich schaue mir die Leistungen an, lasse mir alle Optionen offen. Mir ist egal, wer am Ende auf der Tribüne sitzen muss...“

Das Thema Draxler, das seit Sommer ungelöst vor sich hinkocht, hat damit eine neue Eskalationsstufe erreicht – und das zu einem Zeitpunkt, wo der sportliche angeschlagene VfL wichtigere Sorgen hat. Was im Übrigen auch Draxler so sieht: „Ich glaube, dass der Verein und die Umgebung zur Zeit größere Probleme haben als meine Person.“ Bezeichnend ist da schon die Formulierung „der Verein“ – ein „wir“ kommt ihm schon lange nicht mehr über Lippen.  

Auf die eigene Zukunft und einen Abschied im Winter angesprochen, erklärte Draxler dann auch gelassen: „Ich habe im Sommer gesagt, wie ich dazu stehe.“ Und betont auf Nachfrage ausdrücklich, dass er damit sein spektakuläres Ich-will-weg-Interview  meinte.

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