27. Oktober 2019 / 18:57 Uhr

Drei Platzverweise beim Derbysieg der SG Bad Nenndorf/Riehe beim ETSV Haste +++ Mit Bildergalerie

Drei Platzverweise beim Derbysieg der SG Bad Nenndorf/Riehe beim ETSV Haste +++ Mit Bildergalerie

Daniel Kultau
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Guiliano Maione (Mitte) und die SG setzen sich mit Mühe gegen die Haster Gegenspieler durch. © Daniel Kultau
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Das Topspiel der 1. Kreisklasse hat erst nach der Pause versprochen, was es gehalten hat. Zu diesem Zeitpunkt lag die SG Bad Nenndorf/Riehe jedoch schon mit 2:0 gegen den ETSV Haste vorne. Am Ende gewann die SG mit 2:1.

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Die erste Hälfte gehörte ganz klar den Gästen. Sie wirkten deutlich wacher und waren immer einen Schritt schneller als der ETSV. "Vielleicht war das auch mein Fehler", so ETSV-Coach Mike Schönherr. Er stellte sein Team defensiver auf, als in den sonstigen Spielen. "Wir hatten vielleicht auch etwas zu viel Respekt", mutmaßt Schönherr weiter. Die Folge waren kaum Offensiv-Aktionen der Hausherren. Stattdessen hatten die Blauen im Mittelfeld die Hoheit. Vorne knipste währenddessen Ylli Syla. Seinen ersten Treffer erzielte der Stürmer nach einer Ecke von Stanislaw Schkurin per Kopf (16.). Sein Weitschuss zum 2:0 wurde noch abgefälscht, sodass Leon Schade im ETSV-Tor überrumpelt wurde. Bis zur Pause nahm die SG einen Gang zurück und die Haster blieben weiterhin passiv - Schlafwagenfußball.

Dies änderte sich alles nach dem Wiederanpfiff. Die Gastgeber waren wie ausgewechselt, setzten die SG unter Druck und kamen zu Chancen. Allen voran Mattis Koch kurbelte das Haster Offensivspiel immer wieder an. Selbst die Rote Karte für ETSV-Spieler Jan Peter, nachdem dieser nachgetreten hatte (53.), schwächte die Mannschaft nicht. Kurioserweise war die Schönherr-Elf mit einem Mann weniger noch stärker und kam durch Mattis Kochs Weitschuss zum 1:2-Anschlusstreffer (66.).

Die Bilder zum 2:1-Sieg der SG Bad Nenndorf-Riehe beim ETSV Haste.

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DKU_7740 © Daniel Kultau
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Als Syla den Platz, ebenfalls mit einer Roten Karte wegen Nachtretens, verlassen musste (75.), schien der Ausgleich in der Luft zu liegen. Die Kurstädter hatten ihre Dominanz im Mittelfeld längst verloren und kamen nur noch durch gelegentliche Konter zu gefährlichen Aktionen. "Das war ein ganz heißer Tanz", fand auch SG-Trainer Oliver Rick. Als Finn-Jonas Koch ebenfalls vorzeitig nach der Ampelkarte den Platz verlassen musste (81.), und SG-Keeper Nils Engelking den letzten Freistoß sicher in seinen Händen hielt, war der Sieg der Nenndorfer perfekt.

"Wir sind einfach nur happy", freute sich Rick im Anschluss. Sein Team hat durch den Erfolg die perfekte Hinrunde gespielt und alle 15 Spiele gewonnen. Sollte die Fusion der beiden Vereine aus Nenndorf und Riehe klappen, dürfte auch die letzte Hürde für den Aufstieg in die Kreisliga gefallen sein. "Ich bin da guter Dinge was das angeht", so Rick zum Abschluss. xxxx

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