14. April 2019 / 17:07 Uhr

Drei Platzverweise, vier Tore, 2:2 zwischen SV Todesfelde und TSB Flensburg

Drei Platzverweise, vier Tore, 2:2 zwischen SV Todesfelde und TSB Flensburg

Daniel Politowski
Lübecker Nachrichten
Morten Liebert flog beim 2:2 gegen TSB Flensburg vom Platz.
Morten Liebert flog beim 2:2 gegen TSB Flensburg vom Platz. © Agentur 54°
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Im Joda-Sportpark schaffte es TSB Flensburg im zweiten Durchgang, durch ihre Spielweise viel Unruhe in die Partie zu bringen

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Beim 2:2-Unentschieden im Joda-Sportpark sah Todesfelde-Trainer Sven Tramm "zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten".

Dominante 1. Halbzeit von Todesfelde

In Halbzeit eins hatte es vor allem die Anfangsviertelstunde in sich. Die Hausherren konnten durch ein schnelles Tor von Yannick Günther Chaumont in Führung gehen (3.), diese wurde jedoch durch Mats Möller gekontert (10.). Nach knapp zehn Minuten war es dann Emanuel Bento, der den SVT erneut in Führung brachte (14.). Diese Führung ermutigte Todesfelde, das anschließend bis zur Halbzeit komplett den Ton angab, zahlreiche Chancen jedoch nicht in ein weiteres Tor ummünzen konnte. sodass es mit einer knappen Führung für das Heimteam in die Kabinen ging.

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TSB Flensburg trifft in Unterzahl

Nach Wiederanpfiff wurde das Spiel deutlich hektischer, was laut SVT-Trainer Tramm vor allem am Auftritt der Gäste lag. "Wir haben uns da ein bisschen anstecken lassen", sagte Tramm nach dem Spiel zum Sportbuzzer. So war es im zweiten Durchgang lange eine Partie ohne richtigen Spielfluss. Zwanzig Minuten vor Schluss dann der erste Aufreger, als TSB-Keeper Andre Haage mit rot vom Platz geschickt und anschließend von Carl Niklas Müller vertreten wurde (70.). Als sei diese Unterzahl noch nicht genug, wurde dann auch noch Jan Hellström, Trainer der Gäste, auf die Tribüne geschickt. Diese Unruhe nutzte der TSB jedoch selbst aus, um durch Timo Carstensen trotz einem Mann weniger auf dem Feld den Ausgleich zu erzielen (84.).

Drei Platzverweise in ruppigem Spiel

Vor dem Ausgleichstreffer lief es aber laut Tramm erneut nicht ganz fair von Seiten der Gäste ab. Je ein Spieler jeder Mannschaft lag verletzt auf dem Boden. Normalerweise wird hier, je nach Spielsituation und Schwere der Verletzung der Ball ins Aus gespielt. Flensburg spielte trotzdem weiter und wurde belohnt, "so ist das eben manchmal", resümiert Tramm. Kurz vor dem Abpfiff zückte der Schiedsrichter noch zwei mal die rote Karte, jeweils einmal auf beiden Seiten. Mats Möller auf Seiten der Gäste und Morten Liebert vom SVT wurden des Feldes verwiesen, wobei die rote Karte für "Tofe" aus Sicht von Tramm nur die Gemüter beruhigen sollte, um weitere Eskalationen zu verhindern. Am Ende blieb es nach sechs Minuten Nachspielzeit beim 2:2.

So traten der SV Todesfelde und der Heider SV ihren Weg in die Sparkassen-Arena an:

Der frühe Vogel: Beim SV Todesfelde kam man bereits zur frühen Mittagszeit zusammen, um sich auf das LOTTO Hallenmasters einzustimmen, Zur Galerie
Der frühe Vogel: Beim SV Todesfelde kam man bereits zur frühen Mittagszeit zusammen, um sich auf das LOTTO Hallenmasters einzustimmen, ©
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