14. Februar 2019 / 17:12 Uhr

Drei Punkte sind Pflicht: Eintracht Braunschweig will bei Fortuna Köln siegen

Drei Punkte sind Pflicht: Eintracht Braunschweig will bei Fortuna Köln siegen

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Benjamin Kessel (Eintracht Braunschweig) im Duell mit Niklas Schmidt (SV Wehen Wiesbaden).
Nach der Niederlage gegen den SV Wehen Wiesbaden will Eintracht Braunschweig zurück in die Erfolgsspur. © imago/Hübner
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Eintracht Braunschweig steht nach der Niederlage gegen den SV Wehen Wiesbaden wieder unter Zugzwang. Gegen den direkten Konkurrenten Fortuna Köln muss dringend ein Dreier her, um die Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren. Am Samstag um 14 Uhr gastieren die Löwen bei den Domstädtern. 

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Das wird ein ganz wichtiges Spiel: Am Samstag (14 Uhr) spielt Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig beim direkten Konkurrenten Fortuna Köln. Nach dem Dämpfer in Form der 2:3-Niederlage gegen den SV Wehen Wiesbaden ist die Euphorie aber wieder etwas verflacht.

Trainer André Schubert will die erste verlorene Partie seit dem 8. Dezember aber nicht überbewertet wissen. „Wir sehen das nicht als Rückschlag. Es war ja nicht davon auszugehen, dass wir alle 18 Spiele gewinnen würden“, sagt der Coach. Nichtsdestotrotz hatte er angesprochen, was nicht gut geklappt hatte.

Die Löwen in Noten: Eintracht Braunschweig gegen Wehen Wiesbaden

Jasmin Fejzic: Bekam kaum etwas auf den Kasten. Wenn er geprüft wurde, war er da. So wie bei Pintols Großchance (52.). Beim Gegentor ohne Chance. Note: 2,5. Zur Galerie
Jasmin Fejzic: Bekam kaum etwas auf den Kasten. Wenn er geprüft wurde, war er da. So wie bei Pintols Großchance (52.). Beim Gegentor ohne Chance. Note: 2,5. ©
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Probleme in der ersten Hälfte

Ein großes Manko: Wie schon in der Woche zuvor verschlief seine Elf die erste Hälfte fast komplett. Zu individuellen Fehlern gesellte sich bei dem einen oder anderen eine mangelnde Leidenschaft und Bereitschaft zur Laufarbeit. Julius Düker etwa, der statt Philipp Hofmann Mittelstürmer spielte, bot viel zu wenig. Es wäre verwunderlich, wenn er in Köln eine weitere Chance bekommen würde. Zumal sich Schubert bereits am Donnerstag ohne große Erklärungen festgelegt hat, dass Hofmann zurückkehrt: „Wird spielen. Startelf.“

Personell gibt es keine ernsthaften Probleme: Fehlen wird in jedem Fall krankheitsbedingt Onur Bulut. David Sauerland war zudem aufgrund eines Virus angeschlagen. Beide standen in diesem Jahr allerdings noch keine Minute auf dem Platz.

Fotos zur Partie zwischen Eintracht Braunschweig und Wehen Wiesbaden:

Artistisch: Wehens Florian Hansch.  Zur Galerie
Artistisch: Wehens Florian Hansch.  ©

BTSV braucht einen Dreier

Vor der Niederlage gegen Wehen war die Eintracht bis auf drei Punkte an den rettenden Rang 16 herangekommen. Jetzt sind es wieder vier – und bei einem schlechten Verlauf der noch ausstehenden Nachholspiele könnte Braunschweig in der bereinigten Tabelle sogar wieder Letzter sein, mit sechs Zählern Rückstand.

Der ständige Blick auf die Tabelle ist für Schubert – natürlich – nachrangig. Er sagt: „Ob die anderen Mannschaften punkten, ist völlig egal. Du musst selbst eine gewisse Anzahl an Punkten holen.“ Der Fußballlehrer geht davon aus, dass 44 oder 45 Zähler am Ende in jedem Fall reichen würden. Heißt: Aus 16 Spielen müssten noch mindestens sieben bis acht Siege her, denn bisher haben die Blau-Gelben nur 20 Punkte gesammelt.

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"Müssen noch näher ranrutschen"

Punktesammeln: „Darauf konzentrieren wir uns. Deswegen ist die Tabellensituation nächste oder übernächste Woche nicht so entscheidend“, sagt Schubert und betont: „Wir sind näher rangerutscht, müssen aber noch näher ranrutschen. Und dazu müssen wir punkten.“ Vor allem in einem wichtigen Spiel bei einem direkten Konkurrenten.

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