30. April 2021 / 16:48 Uhr

Drei Spielerinnen, zwei Trainer: Dresdner SC verkündet Abgänge

Drei Spielerinnen, zwei Trainer: Dresdner SC verkündet Abgänge

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Unter anderem Naya Crittenden wird den Dresdner SC verlassen.
Unter anderem Naya Crittenden wird den Dresdner SC verlassen. © Kai Peters/Jan Huebner
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Nach einer Saison ist die Zeit in Dresden wieder vorbei: Die US-Amerikanerinnen Crittenden und Hentz verlassen den DSC. Auch Lina-Marie Lieb aus der eigenen Jugend orientiert sich neu.

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Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen haben wenige Tage nach dem Gewinn des Meistertitels weitere Personalentscheidungen verkündet. So planen die Elbestädterinnen nicht mehr mit den beiden US-Amerikanerinnen Naya Crittenden und Morgan Hentz sowie dem Dresdner Eigengewächs Lina-Marie Lieb. Das Trio wird den DSC verlassen. Zuvor hatte schon Libera Lenka Dürr ihren Abschied aus Dresden bekanntgegeben. Sie wird aller Voraussicht nach ihre Karriere ganz beenden.

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Neu aufgestellt wird in der kommenden Saison das Trainerteam. Während Cheftrainer Alexander Waibl noch einen gültigen Vertrag bis 2023 besitzt, verlassen der polnische Scout und Co-Trainer Mateusz Żarczyński sowie Co-Trainer Konstantin Bitter den Meister. Bitter hat zwar noch einen laufenden Kontrakt bis 2023, allerdings nimmt er eine bestehende Ausstiegsklausel in Anspruch. „Bereits als ich beim DSC verlängert habe, war mir klar, dass irgendwann der Tag kommt, an dem ich die Herausforderung als Cheftrainer suchen werde. Wir hatten uns damals gemeinsam darauf verständigt, dass ich für eine solche Möglichkeit den Verein frühzeitig verlassen darf“, erklärt der 31-Jährige, der mit Lenka Dürr liiert ist.

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Und nur wenig später wurde auch bekannt, wohin es den Deutsch-Schweizer zieht. Er wird neuer Cheftrainer bei Liga-Konkurrent Schwarz-Weiß Erfurt. Bitter, der seit 2019 in Dresden als Scout und Co-Trainer arbeitete, soll in der Blumenstadt das vorhandene Potenzial noch besser ausschöpfen, wie von den Thüringer Verantwortlichen bei seiner Verpflichtung betont wird.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Konstantin für eine langfristig angelegte Zusammenarbeit in Erfurt begeistern konnten. Er ist ein Trainer mit langjährigen Erfahrungen in der 1.Bundesliga und in verschiedenen anderen Volleyballligen Europas. Für uns war es sehr wichtig einen Trainer zu finden, der bereit ist, mit jungen Spielerinnen zu arbeiten und sie sportlich für die 1. Bundesliga zu entwickeln sowie darüber hinaus die Nachwuchsarbeit in unserem SWE Volley-Team im Blick hat. Konstantin ist ein sehr fokussierter, leidenschaftlicher Trainer, der durch seine Ausstrahlung sowie kommunikative Art des Umgangs mit den Spielerinnen, seiner Philosophie vom Volleyball und der damit verbundenen professionellen Arbeitsweise den sportlichen Erfolg nach Erfurt bringen möchte“, wird die Geschäftsleitung von Schwarz-Weiß in einer Pressemitteilung zitiert.