02. Dezember 2019 / 15:20 Uhr

Dreierpack von Moses Ogodogbo reicht dem 1. FC Schinkel nicht – Leon-Marcel Henke mit dem Lucky Punch für Inter Türkspor Kiel II

Dreierpack von Moses Ogodogbo reicht dem 1. FC Schinkel nicht – Leon-Marcel Henke mit dem Lucky Punch für Inter Türkspor Kiel II

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Schinkels Moses Ogodogbo (li., Archivbild) konnte dreimal für sein Team ausgleichen. Am Ende reichte sein Dreierpack trotzdem nicht zum Sieg.
Schinkels Moses Ogodogbo (li., Archivbild) konnte dreimal für sein Team ausgleichen. Am Ende reichte sein Dreierpack trotzdem nicht zum Sieg. © Uwe Paesler
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In der Fußball-Verbandsliga Ost gab es wieder nur ein Rumpfprogramm. Die Spielausfälle nutzte Tabellenführer FC Kilia Kiel, um seinen Vorsprung mit einem 3:0-Heimsieg gegen Schlusslicht Dobersdorfer SV auszubauen. Der ASV Dersau versäumte es beim 1:2 gegen die Probsteier SG 2012, sich wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sichern. Weiter im Keller steckt der 1. FC Schinkel nach dem 3:4 bei Inter Türkspor Kiel II.

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TSV Flintbek – SSG Rot-Schwarz Kiel 3:0

Im Flintbeker Nebel-Spiel gaben die Rot-Schwarzen eine halbe Stunde lang den Takt an, ohne sich zwingende Torchancen erspielen zu können. Pech für die Gäste war, dass Steffen Sitte frühzeitig (33.) verletzt ausgewechselt werden musste. Während RS-Keeper Tobias Mahrt gegen Hauke Göllner noch bravourös retten konnte (40.), leistete er sich kurz darauf einen Fehlgriff, den Göllner locker zum 1:0 (44.) ins leere Tor nutzen konnte. Ab Wiederanpfiff waren dann die Aktionen der Flintbeker druckvoller und auch erfolgreich. Innerhalb weniger Minuten hatten Dariush Sommerfeld (52.) und Yannik Raudzus (58.) gegen die anfällige Kieler Defensive die Weichen auf Sieg gestellt. „Schön“, freute sich TSV-Keeper Tjark Klarmann über den ersten Heimsieg ohne Gegentor. „Nach anfänglichen Problemen sind wir zur zweiten Halbzeit gut rausgekommen“, war Flintbeks Co-Trainer Tim Lüneberg „glücklich über den Sieg“. RS-Coach Ole Jacobsen haderte mit der frühen Verletzung („Das führte bei uns zu einem Bruch“) und dem unglücklichen 0:1: „Davon haben wir uns nicht richtig erholen können.“

(Reinhard Gusner)

Klickt euch durch die Fotos zum Verbandsligaspiel zwischen dem TSV Flintbek und der SSG Rot-Schwarz Kiel (01.12.2019):

Der Kieler Andre Bock (li.) stoppt Flintbeks Angreifer Torben Frahm. Zur Galerie
Der Kieler Andre Bock (li.) stoppt Flintbeks Angreifer Torben Frahm. ©
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Inter Türkspor Kiel II – 1. FC Schinkel 4:3

Die Gastgeber mussten zwar unmittelbar vor Spielbeginn feststellen, dass drei für die Startelf vorgesehene Akteure nicht mitwirken konnten, aber trotz dieser Tatsache drückte Türkspors Reserve zumindest in Hälfte eins dem Spiel klar den Stempel auf. Der Führungstreffer durch Kerem Atamtürker war die logische Folge, doch eine Unachtsamkeit bestrafte Moses Ogodogbo mit dem 1:1. In Hälfte zwei waren die Spielanteile hingegen ausgeglichen. Türkspor ging noch dreimal in Führung, aber Schinkel konnte durch Ogodogbo zweimal ausgleichen. Bei dem offenen Schlagabtausch der beiden Teams hätte das Pendel auch durchaus in die andere Richtung ausschlagen können, wenn Ogodogbo beim Stand von 2:2 mit einem Elfmeter nicht an Hüseyin Katirci gescheitert wäre. „Wir hatten selbst die Chance auf das 4:3 oder das 5:3 und verlieren am Ende durch ein Abseitstor. Aber wir sind selbst schuld, denn es wurde auch mehr als deutlich, dass es uns einfach an der nötigen Reife mangelt“, sagte Schinkels Trainer Volkmar Meyer nach dem Schlusspfiff.

FC Kilia Kiel – Dobersdorfer SV 3:0

Der Spitzenreiter ließ den Ball auf Höhe der Mittellinie hin und her laufen und suchte Lücken im dichtgestaffelten Verbund der Gäste. Eine solche fand dann Franko Milbradt, dessen Pass von Benjamin Petrick ins Tor gelupft werden konnte (21.). Petrick war es auch, der eine schnelle Kombination über Enis Jashari und Yannik Jabukowski sicher zum 2:0 (33.) vollendete. Die Dobersdorfer taten sich offensiv zwar schwer, doch ihre wenigen Gelegenheiten waren dafür hochkarätiger Natur. Jakob Drews vergab eine erstklassige Chance (41.), während Niklas Matthies (44.) und Phillip Harländer (48) an Kilia-Keeper Justus Kaack scheiterten. Es hätte folglich durchaus nochmal spannend werden können, wenn dem DSV der Anschluss geglückt wäre. So aber sorgte Jabukowski (63.) mit einem Seitfallzieher nach einem Eckball für die Entscheidung. „Wir wollten uns teuer verkaufen, und das ist uns auch gelungen“, meinte Dobersdorfs Trainer Thomas Matthies. Harry Witt, Kilias Sportlicher Leiter, kommentierte die 90 Minuten wie folgt: „Ein gutes Pferd springt oftmals nur so hoch, wie es muss.“

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Probsteier SG 2012 – ASV Dersau 2:1

Bereits nach sechs Minuten verwertete Florian Stahl eine Flanke volley zum Führungstreffer der Hausherren. Diese hielt jedoch nicht lange, denn nur zwei Zeigerumdrehungen später landete ein durchgesteckter Pass bei Faustino Blanco Fernandez, der zum 1:1 traf. Tonangebend blieb jedoch die PSG, die sich nach 32 Minuten auch belohnte. Eine schöne Kombination, bei der der Ball von der linken auf die rechte Seite verlagert wurde, landete letztlich vor den Füßen von Eslam Amiri, der vollstreckte und so seinen ersten Torerfolg im PSG-Trikot feierte. „Mit den ersten 60 Minuten war ich sehr zufrieden, denn wir hatten die besseren Chancen und die bessere Spielanlage. Wir haben es aber versäumt, das dritte Tor zu machen. Dabei hatten wir zwei, drei Hundertprozentige. Die letzte halbe Stunde meiner Mannschaft hat mir dann weniger gefallen. Dersau hat zwar keinen großen Druck ausgeübt, aber sehr direkt gespielt. Am Ende war es für uns ein dreckiger Sieg“, meinte PSG-Coach Karim Youssef.

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