28. September 2019 / 19:21 Uhr

Dreifache Punktgewinne für den TSV Plön, den TSV Flintbek und die SSG Rot-Schwarz Kiel

Dreifache Punktgewinne für den TSV Plön, den TSV Flintbek und die SSG Rot-Schwarz Kiel

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Der Flintbeker Fynn Szellas (li.) und der Plöner Niclas Falk erlebten mit ihren Teams ein erfolgreiches Wochenende.
Der Flintbeker Fynn Szellas (li.) und der Plöner Niclas Falk erlebten mit ihren Teams ein erfolgreiches Wochenende. © Reinhard Gusner
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Paukenschlag in der Verbandsliga Ost. Der TSV Plön schlägt den haushohen Titelfavoriten FC Kilia Kiel mit 4:2 und liegt nur noch vier Punkte hinter den Kielern, die weiterhin die Tabelle anführen. Katzenjammer dagegen beim Preetzer TSV, der nach einer leblosen Performance dem Aufsteiger TSV Flintbek mit 0:2 unterlag. Ein Debakel erfuhr die TSG Concordia Schönkirchen, die sich der SSG Rot Schwarz Kiel beim 1:6 förmlich ergab.

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Plön fightete sich ins Spiel

„Wir haben jetzt zwei Mal gegen einen Spitzenreiter gewonnen. Erst gegen Dänischenhagen, jetzt gegen Kilia. Das ist stark. Aber wenn wir nicht nachlegen, haben wir gar nichts gewonnen“, blieb Plöns Trainer Danilo Blank nach dem tollen Auftritt seiner Mannschaft auf dem Teppich. Zu Recht. Denn sein Team konnte zwar den frühen 0:1-Rückstand (11.) ausgleichen (18.), geriet aber erneut ins Hintertreffen (1:2/25.) und wäre geschlagen gewesen, wenn Kilias Yannik Jakubowski seine erstklassigen Chancen genutzt hätte (35., 47.). Plön fightete sich ins Spiel, gewann viele Bälle und nutzte seine Möglichkeiten konsequent, um den Sieg einzutüten (70., 75.).

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Preetz enttäuscht in Hälfte zwei

Die im ersten Abschnitt spielerisch deutlich besseren Preetzer hingegen betrieben Chancenwucher (5., 10., 33., 42.). „Die Flintbeker Leidenschaft und Effizienz haben den Ausschlag gegeben“, war PTSV-Trainer Andreas Möller nach dem blutleeren Auftritt seiner Mannschaft in der zweiten Hälfte maßlos enttäuscht. Die tief stehenden Flintbeker kamen nur sporadisch in den Preetzer Strafraum, zeigten sich dann aber abgebrüht. Fynn Nordheim (11.) und Dariush Sommerfeld (81.) trafen für den mit Engagement und Herz auftretenden Aufsteiger. „Wir haben dagegen unterkühlt gespielt“, mochte PTSV-Pressesprecher Jörg Wentorp seiner Mannschaft eine gewisse Überheblichkeit nicht absprechen.

Silas Lohse bringt Rot-Schwarz in die Spur

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VfR Laboe: Hinten: Co-Trainer Maik Eschen, Matthias Monzer, Steven Kühl, Dennis Hegewald, Lasse Saager, Kevin Cerny, Antonio-Marcial Grünwald, Ali Ramez Malekzadah, Physio Caro Krüger. Mitte: Co-Trainer Dominic Kahl, Trainer Mikica Mladenovic, Felix Kock, Fynn Eggers, Eike Meisner, Oliver Blazevic, Christian Hirdes, Sebastian Wendt, Andre Wieland, Betreuer Michael Lobeck, Betreuer Torben Schulz, Betreuer Torsten Rumohr. Vorne: Rene Puls, Michael Kiefer, Patrick Wemmer, Christoph Zander, Rene Reinke, Pascal Puls, Murat Kayabas, Janek Geisbauer Zur Galerie
VfR Laboe: Hinten: Co-Trainer Maik Eschen, Matthias Monzer, Steven Kühl, Dennis Hegewald, Lasse Saager, Kevin Cerny, Antonio-Marcial Grünwald, Ali Ramez Malekzadah, Physio Caro Krüger. Mitte: Co-Trainer Dominic Kahl, Trainer Mikica Mladenovic, Felix Kock, Fynn Eggers, Eike Meisner, Oliver Blazevic, Christian Hirdes, Sebastian Wendt, Andre Wieland, Betreuer Michael Lobeck, Betreuer Torben Schulz, Betreuer Torsten Rumohr. Vorne: Rene Puls, Michael Kiefer, Patrick Wemmer, Christoph Zander, Rene Reinke, Pascal Puls, Murat Kayabas, Janek Geisbauer ©

Einfach besser war dagegen die SSG Rot Schwarz Kiel, die als verschworene Einheit auftrat und der TSG Concordia Schönkirchen klar vor Augen führte, dass Fußball ein Mannschaftssport ist. „Wir haben bis zum 0:2 gut gespielt, waren besser. Aber der letzte Pass kam einfach nicht“, meinte TSG-Trainer Jan Sell, dessen Team sich nach dem 0:2 durch einen Sonntagsschuss von Silas Lohse in den Winkel (54.) völlig gehen ließ. Fast mühelos erhöhten die Kieler Tor um Tor, ehe Kristof Koop mit dem Schlusspfiff das halbe Dutzend voll machte. Symptomatisch für die Verfassung der Concordia, war der Ehrentreffer: Eine Einzelaktion. Samed Erol traf per direkten Freistoß zum zwischenzeitlichen 1:5 (88.).