20. Juni 2019 / 16:40 Uhr

Dreisprung-Trio will gemeinsam nach Berlin

Dreisprung-Trio will gemeinsam nach Berlin

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Neele Eckhardt, Thea Schmidt und Friederike Altmann (v.l.) treten im Jahnstadion an.
Neele Eckhardt, Thea Schmidt und Friederike Altmann (v.l.) treten im Jahnstadion an. © Foto: Hinzmann
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Sie gehören zu den 15 besten Dreispringerinnen des Landes und gehen am Sonnabend bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften im Jahnstadion an den Start: Friederike Altmann (22), Thea Schmidt (25) und Neele Eckhardt (26) von der LG Göttingen. Das Tageblatt hat das Dreisprung-Trio an der Sprunggrube zum Interview getroffen. 

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Mit welchen Zielen ­starten Sie jeweils bei den Landesmeisterschaften?

Altmann: Mein persönliches Ziel ist, an meine Bestleistung ranzuspringen, die liegt bei 12,88 Meter. Dieser Bereich würde genügen, um Ende des Sommers in Berlin bei den Deutschen Meisterschaften springen zu können.

Schmidt: Wir haben das gleiche Ziel. Meine Bestweite bin ich in dieser Saison gesprungen, das waren 12,67 Meter. Die Norm für die Deutschen Meisterschaften ist 12,75 Meter. Das ist in Reichweite.

Eckhardt: Für mich geht es darum, nach der Krankheit wieder in das Wettkampfgeschehen einzusteigen. Der letzte Wettkampf war im September vergangenen Jahres. Weitenmäßig will ich gar nichts sagen.

Sie trainieren hier im Jahnstadion. Wie groß ist am Sonnabend womöglich der Faktor „Heimspiel“?

Altmann: Ich finde es unglaublich schön, dass wir hier springen, weil auch Freunde und Familie eher die Möglichkeit haben, dabei zu sein. Insofern erhoffe ich mir einfach eine gute Atmosphäre.

Schmidt: Wir sind durchaus schon vor heimischem Publikum gesprungen. Bisher war es immer eine super Atmosphäre. Und obwohl ich hier trainiere, konnte ich bislang immer sehr gut Spannung aufbauen.

Eckhardt: Es ist auch die Chance, Leute ins Stadion zu locken, die sonst mit Leichtathletik nicht viel zu tun haben, die aber die Zeitung gelesen haben und die heimischen Athleten unterstützen wollen.

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Dreisprung ist ein Einzelsport. Besteht dennoch ein Vorteil darin, dass Sie zu dritt eine Trainingsgruppe bilden?

Altmann: Es geht uns allen so, dass es viel motivierender ist, dass man gerne zum Training geht, da wir uns auch privat gut kennen.

Schmidt: Ich kann mich dem nur anschließen. Wir profitieren natürlich auch beim Techniktraining davon. Da wir alle drei die gleiche Disziplin haben, guckt man auch immer bei den anderen, was gut oder auch nicht so gut funktioniert.

Eckhardt: Gerade auch im Wettkampf ist es immer etwas Besonderes, wenn wir zu dritt am Start sind. Ich freue mich deshalb auch besonders auf die Meisterschaft in Göttingen und drücke Friederike und Thea fest die Daumen, damit sie auch bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin an meiner Seite stehen. Das wäre für uns eine Premiere.

Dreisprung ist in der ­Öffentlichkeit wenig präsent. Was macht diese Disziplin in Ihren Augen besonders?

Altmann: Es ist eine technisch komplexe Disziplin, man kann sich jahrelang mit dieser Bewegung befassen und sie immer noch nicht perfekt beherrschen (alle lachen).

Schmidt: Ich habe lange hauptsächlich Weitsprung gemacht und den Dreisprung erst vor ein paar Jahren für mich entdeckt. Wenn man gerne springt, ist Dreisprung natürlich toll, da darf man gleich dreimal springen.

Eckhardt: Was noch hinzukommt: Das Training, das sich aus Sprint, Kraft und Springen zusammensetzt, macht deutlich mehr Spaß, als wenn wir hauptsächlich Laufen und Ausdauer trainieren. Es ist sehr abwechslungsreich.

Von Filip Donth

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