26. Oktober 2019 / 07:43 Uhr

Dresden-Marathon: Läufer erwartet mildes Herbstwetter

Dresden-Marathon: Läufer erwartet mildes Herbstwetter

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Beim Dresden-Marathon werden am Sonntag wieder Tausende von Läufern die Straßen der Elbestadt bevölkern.
Beim Dresden-Marathon werden am Sonntag wieder Tausende von Läufern die Straßen der Elbestadt bevölkern. © Norbert Wilhelmi
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Rund 8000 Teilnehmer werden am Sonntag beim 21. Dresden-Marathon über die verschiedenen Distanzen an den Start gehen.

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Dresden. Peter Eckstein ist im Stress. Die letzten Vorbereitungen für die 21. Auflage des Dresden-Marathon an diesem Sonntag laufen gerade auf Hochtouren – und da ist der Cheforganisator an vielen Orten gleichzeitig gefragt. „Es läuft alles nach Plan, wir rechnen mit 8000 Teilnehmern“, kann Eckstein auf jeden Fall schon mit Freude verkünden. Damit toppen die Veranstalter die Jubiläumsausgabe, bei der im vorigen Jahr 6832 Läuferinnen und Läufer registriert wurden.

Diese Zahl wurde bereits bei den regulären Anmeldungen in diesem Jahr erreicht und Eckstein weiß: „Wir hatten bislang immer um die 1200 Nachmeldungen. Damit rechne ich auch diesmal, zumal die Wetterprognosen mit rund 18 Grad sehr positiv sind.“ Besonders erfreut ist Eckstein über den Zuwachs an Teilnehmern über die Marathon-Distanz und darüber, dass die Premiere der Marathon-Staffeln so gut angenommen wird. Für die 42,195 Kilometer haben sich bislang knapp 1300 Starterinnen und Starter eingetragen. Statt der erhofften 50 Staffeln haben sich 72 angemeldet. Dabei absolvieren die einzelnen Athleten unterschiedliche Strecken, denn die Wechselmarken liegen bei 16, 25 und 37 Kilometern. Bemerkenswert ist nicht zuletzt, wie viele ältere Laufenthusiasten einen der Kurse in Elbflorenz in Angriff nehmen wollen. Darunter ist zum Beispiel der 85-jährige Wilhelm Wehrmann aus Holzminden über 10 km oder der 83-jährige Dieter Arndt aus Berlin, der sogar im Halbmarathon startet.

Hochkarätiges Starterfeld

Zufrieden zeigt sich der Cheforganisator auch mit den Anmeldungen von Top-Athleten. So will Vorjahressieger Edwin Kosgei noch einmal versuchen, den Streckenrekord seines kenianischen Landsmannes Joseph Munywoki aus dem Jahr 2016 (2:10:21 Stunden) zu knacken. Im vergangenen Jahr fehlten Kosgei am Ende im Ziel ganze 48 Sekunden. Würde er diesmal eine neue Bestmarke aufstellen, könnte er immerhin 10 500 Euro mit nach Hause nehmen. Nach wie vor, so betont Peter Eckstein, liege in Dresden das Geld hinter der Ziellinie. Heißt: Es werden keine Antrittsgelder oder Reisekosten gezahlt. Doch auch der Vorjahreszweite Dickson Kurui (Kenia) will wieder ein Wörtchen mitreden. In der Startliste steht mit Marcel Krieghoff auch ein Mitglied der deutschen Berglauf-Nationalmannschaft. Der Thüringer gewann 2018 den Rennsteig-Marathon.

Bei den Frauen hat sich mit Prisca Kiprono die dreimalige Dresden-Marathon-Siegerin angemeldet. Neben dem Marathon und der neuen Staffel werden zudem ein Halbmarathon, die 10 km und ebenfalls ein neuer Team-Zehntel-Marathon angeboten. Einheizen werden den Teilnehmern auch diesmal rund 300 Samba-Trommler. Umrahmt wird die Veranstaltung wie gewohnt von der Marathonmesse im Kongresszentrum und heute gibt es beim Laufmedizinischen Symposium (10.30 Uhr) wieder viel Wissenswertes für alle Läuferinnen und Läufer. Nachmeldungen für alle Einzelstrecken sind am Sonnabend von 10 bis 18 Uhr im Kongresszentrum möglich.

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