11. Juli 2021 / 08:06 Uhr

Dresden Monarchs schicken Berlin Rebels mit souveränem 49:20 nach Hause

Dresden Monarchs schicken Berlin Rebels mit souveränem 49:20 nach Hause

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
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Die Dresden Monarchs schicken die Rebels aus Berlin mit einem deutlichen Sieg nach Hause. © Steffen Manig
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Nach verhaltenem Beginn brennen die „Königlichen“ im zweiten Viertel ein Offensivfeuerwerk ab.  Cheftrainer Ulrich Däuber ist zufrieden, kündigt aber dennoch Verstärkungen an.

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Dresden. Überzeugende Vorstellung der Dresden Monarchs: Die Dresdner Footballer bezwangen am Sonnabendnachmittag vor über 1000 Zuschauern im Heinz-Steyer-Stadion die Berlin Rebels mit 49:20 (0:0, 35:14, 14:0, 0:6). Damit verteidigten sie ihre Spitzenposition in der Nordstaffel der German Football League (GFL) und können nun ruhigen Gewissens in die vierwöchige Sommerpause gehen.

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Keine Scores im ersten Viertel

Cheftrainer Ulrich Däuber hatte im Vorfeld vorm Tabellenvorletzten aus der Bundeshauptstadt gewarnt. „Uns war klar, dass die Berliner kein leichter Gegner werden. Das haben sie dann auch gezeigt. Wir haben in der Offensive ein paar Drives gebraucht, um reinzukommen. Unsere Defense hat die Rebels dann aber gestoppt. Durch die Spielzüge unserer Special Teams haben wir uns dann aber in Position gebracht“, erklärte der insgesamt zufriedene Headcoach.

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Das war deutlich: Mit einem 49:20 schicken die Dresden Monarchs die Berlin Rebels zurück in die Bundeshauptstadt. Zur Galerie
Das war deutlich: Mit einem 49:20 schicken die Dresden Monarchs die Berlin Rebels zurück in die Bundeshauptstadt. ©

Dabei ging es erst mal recht zäh los mit einem ersten Viertel ohne jegliche Scores. „Wir wussten, dass wir hellwach sein müssen, aber das war am Anfang noch nicht bei allen Mannschaftsteilen so“, murrte „Ulz“ Däuber. Denn mit Beginn des zweiten Durchgangs gerieten die Gastgeber sogar mit 0:7 in Rückstand, schlugen aber unmittelbar zurück. Charles Oliver per Kickoff-Return-Touchdown sorgte für eine Initialzündung.

Monarchs drehen im zweiten Viertel mächtig auf

„Das war natürlich wichtig“, blickt Ulrich Däuber zurück, denn fortan gaben seine Schützlinge den Ton an. Zwei Touchdowns von Robin Wilczek nach Pässen über 40 bzw. 69 Yard von Quarterback K.J. Carta-Samuels sowie ein weiterer Score durch Radim Kalous wendeten das Blatt. Zwar punkteten auch die Rebels noch mal, doch erneut hatte Charles Oliver mit seinem zweiten Kickoff-Return-Touchdown in diesem Viertel die passende Antwort.

Kicker Florian Finke holte alle möglichen Extrapunkte und auch beim Trainer hellte sich die Miene durch die fünf eigenen Scores innerhalb des zweiten Viertels wieder richtig auf: „Ich glaube schon, dass wir nach dem Rückstand gemerkt haben, das wird uns nicht leicht gemacht. Dann haben wir in der Offensive ein paar Sachen anders gemacht, sind zu schnellen Scores gekommen.“ Mit dem Zwischenstand von 35:14 ging es entsprechend in die Halbzeitpause.

Coach Däuber verspricht weitere Neuzugänge

Im dritten Viertel knüpften die „Königlichen“ direkt an und bauten ihren Vorsprung aus. David Baum und Darrell Stewart sorgten mit weiteren Touchdowns für den Zwischenstand von 49:14 nach dem diesem Abschnitt. „Unsere Offense hat gezeigt, dass sie aus jeder Situation scoren kann, unsere Defense hat den einen oder anderen langen Run zugelassen, da müssen wir besser sein, das waren individuelle Fehler“, bilanzierte Däuber. Ein Berliner Touchdown im Schlussviertel war nur noch Makulatur.

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Nach dem ersten Teil der Saison zog Däuber ein positives Zwischenfazit: Das erste Spiel in Köln haben wir nicht gut gemacht, was nun ein Problem für uns ist. Sonst wären wir ganz klar vorn, so aber müssen wir jedes Spiel gewinnen.“ Nun ist Sommerpause. „Wir haben erst mal zweieinhalb Wochen frei, dann kommen wir zurück zum Training. Wir werden uns verstärken, ein paar neue Leute werden mit dazukommen. Wir brauchen ein bisschen mehr Tiefe.“

Drei Siege aus vier Spielen sind ein guter Start, doch erreicht ist noch längst nichts. Sechs Spiele wollen auf dem Weg zu den Playoffs noch erfolgreich bestritten werden. Am 7. August geht es mit dem Heimspiel gegen die Kiel Baltic Hurricanes weiter, die ebenfalls Braunschweig geschlagen haben und nicht nur deshalb vom Cheftrainer als starker Gegner eingeschätzt werden: „In der GFL Nord ist niemand leicht, aber gegen Kiel zu gewinnen, muss unser Ziel sein“, machte Däuber klar.