21. November 2020 / 06:47 Uhr

Dresden Titans gegen Hanauer in der Favoritenrolle

Dresden Titans gegen Hanauer in der Favoritenrolle

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Titans-Kapitän Georg Voigtmann peilt mit seiner Mannschaft den nächsten Heimsieg an. 
Titans-Kapitän Georg Voigtmann peilt mit seiner Mannschaft den nächsten Heimsieg an.  © Archiv/Steffen Manig
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Die Pro-B-Basketballer aus Elbflorenz erwarten in der leeren Margon-Arena ein müdes Team aus Hessen.

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Dresden. Vor einer Woche mussten die Dresden Titans ohne Spiel auskommen, die Auswärtspartie in Erfurt fiel der Corona-Pandemie zum Opfer. Umso mehr freuen sich die Spieler von Trainer Fabian Strauß auf ihren nächsten Einsatz in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B. Am Samstagabend um 18 Uhr erwarten sie die Hanau White Wings in der Margon-Arena, die allerdings ohne Zuschauer keine stimmungsvolle Atmosphäre bieten wird.

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Zuschauer können die Partie trotzdem verfolgen, denn der Verein bietet für die Fans einen Internet-Livestream an. Wer als eingefleischter Anhänger die "Titanen" nicht nur moralisch, sondern auch finanziell unterstützen will, kann bis 20 Uhr spezielle Unterstützer-Tickets erwerben. Das Stück kostet fünf Euro und sichert einem auf Wunsch auch eine persönliche Einblendung auf den LED-Banden, wenn die nächste Heimpartie am 5. Dezember gegen Oberhaching ansteht.

Hanau reist mit Negativerlebnissen an

Doch zuvor wollen die Titans ihren Heimnimbus wahren und gegen den Vorletzten aus dem Rhein-Main-Gebiet nichts anbrennen lassen. Die Favoritenrolle fällt den Sachsen nicht nur aufgrund des Tabellenstandes zu, denn die Gäste haben in dieser Woche schon zwei Spiele bestritten. Gegen die Orange Academy verloren sie am vergangenen Sonntag mit 74:94 und kassierten am Donnerstag gleich noch eine 79:87-Niederlage bei den Arvato College Wizards in Karlsruhe. So dürften sie nicht gerade ausgeruht und voller Zuversicht beim Tabellenvierten in Dresden aufschlagen.

Ohnehin sind die Männer von Trainer Kamil Piechuki körperlich nicht die Größten, sie haben nur drei Akteure im Kader, die die Zwei-Meter-Marke knacken. Sie sind laut Statistik auch die schlechtesten Rebounder der Pro B, nur 25 Ballgewinne pro Partie können sie im Schnitt für sich verbuchen. Auch die Feldwurfquote ist mit 40,5 Prozent eher schwach. Da können die Dresdner mit 32,3 Rebounds und 47,3 Prozent Erfolgsquote aus dem Feld deutlich bessere Werte vorweisen. Doch gewonnen haben die Männer um Dresdens Kapitän Georg Voigtmann das anstehende Duell noch lange nicht, sie müssen ihrer Favoritenstellung erst einmal gerecht werden.