22. November 2020 / 08:28 Uhr

Dresden Titans mühen sich zu einem Arbeitssieg über Hanau

Dresden Titans mühen sich zu einem Arbeitssieg über Hanau

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Titans
Der Dresdner Lennard Larysz (24 Punkte/r.) und Hanaus Omari Knox (22 Zähler) waren die erfolgreichsten Werfer an diesem Abend. © Steffen Manig
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Die Korbjäger aus Elbflorenz führten gegen die White Wings lange klar, doch am Ende wurde es noch einmal etwas eng. Letztlich siegten die Dresden Titans aber mit 74:66.

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Dresden. In der 2. Basketball-Bundesliga Pro B Süd bleiben die Dresden Titans in der Spitzengruppe gut dabei. Die Mannschaft von Trainer Fabian Strauß gewann am Samstagabend ihr Heimspiel gegen die White Wings aus Hanau mit 74:66. Damit bleiben die “Titanen” anno 2020 zu Hause weiter ungeschlagen.

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Durch den vierten Saisonsieg schoben sich die Sachsen auf Platz drei der Tabelle vor. Es war kein großes Spiel, das sie diesmal ablieferten, aber sie setzten sich vor allem wegen ihrer Vorteile im Rebound und bei den Zwei-Punkte-Würfen durch. Die Dreier fielen diesmal indes kaum, nur drei gelangen den Hausherren im ganzen Spiel.

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Gegen die in dieser Woche schon zweimal unterlegenen und dadurch ausgelaugten Hessen führten die Gastgeber schnell 13:2 und bei Halbzeit mit 41:25 immer noch klar. Doch dann lief es nicht mehr rund, der Gegner kam noch einmal heran. Bei den Dresdnern trumpfte immerhin Aufbauspieler Lennard Larysz groß auf, er warf 24 Punkte und war so der mit Abstand erfolgreichste Dresdner.

Titans-Coach Strauß erleichtert

Er ging voran, als die Gastgeber in der leeren Margon-Arena in den letzten Vierteln einen Hänger hatten und kurzzeitig noch einzubrechen drohten: “Ich bin happy, dass wir gewonnen haben. Im Spiel, vor allem in der schwierigen Phase, habe ich mir einfach nur vorgenommen, der Mannschaft zu helfen, damit wir gewinnen”, sagte Larysz. Sein Einsatz wurde belohnt, der Favorit setzte sich wie erwartet durch.


Erleichtert war nach dem Spiel auch Trainer Fabian Strauß: “Der Basketball, der dieses Jahr zu spielen ist, ist sehr schwer. Man kann das Niveau nur schwer konstant hoch halten, weil keine Stimmung in der Halle ist, keine Energie von außen kommt. Die Jungs sind es nicht gewöhnt, diese Energie alleine zu bringen. Das hat man gerade im dritten und vierten Viertel gesehen. Da haben wir uns nicht gut angestellt.”

Er nannte den Erfolg einen Arbeitssieg. “Wenn wir uns aber oben festsetzen wollen, dann müssen wir definitiv härter und besser agieren, härter und konsequenter unseren Stiefel spielen”, betonte der Coach.