03. Februar 2019 / 20:28 Uhr

Dresden Titans unterliegen Münster in der Verlängerung

Dresden Titans unterliegen Münster in der Verlängerung

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Julian Scott war wieder einmal der beste Dresdner Werfer, aber auch ihn verließ am Ende die Treffsicherheit.
Julian Scott war wieder einmal der beste Dresdner Werfer, aber auch ihn verließ am Ende die Treffsicherheit. © Steffen Manig
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Pro-B-Basketballer aus Elbflorenz verlieren 67:75 in der Overtime und haben jetzt nur noch geringe Chancen auf das Erreichen der Playoffs.

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Dresden. Es hat nicht sollen sein: Die Dresden Titans waren nah dran an einem Erfolg über den Spitzenreiter aus Münster, doch am Ende verloren sie vor 1234 enttäuschten Fans in der Margon-Arena gegen die WWU Baskets nach Verlängerung mit 67:75. Sekunden vor Ablauf der regulären 40 Minuten hatte Helge Baues beim 67:67 noch die Chance zum Siegtreffer gehabt, doch der Ball fiel nicht in den Korb. So ging es noch mal fünf Minuten zur Sache, doch leider trafen in denen nur noch die Gäste, die im Spiel mehrfach eine Zehn-Punkte-Führung der Titans aufgeholt hatten.

Titans nun unter Siegzwang

Während die Münsteraner mit dem Auswärtssieg weiter vom Heimrecht in den Playoffs träumen dürfen, sieht es für die Gastgeber duster aus. Sie müssen jetzt die letzten drei Spiele allesamt gewinnen, um noch in die Playoffs zu gelangen. Bei der chronischen Dresdner Auswärtsschwäche wäre das eine große Überraschung. Doch Trainer Markus Röwenstrunk wirft die Flinte nicht ins Korn: „Wir wollen die nächsten drei Spiele gewinnen. Dass es schwer werden wird, ist auch klar.“ Bochum, Schwelm und Itzehoe seien aber in einer ähnlichen Lage und durchaus schlagbar.

DURCHKLICKEN: Das Spiel der Titans gegen WWU Baskets Münster

Im Kampf um die Playoff-Teilnahme mussten die Dresden Titans gegen die WWU Baskets Münster einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen. Zur Galerie
Im Kampf um die Playoff-Teilnahme mussten die Dresden Titans gegen die WWU Baskets Münster einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen. © Steffen Manig
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Der Coach wollte den Tabellenzehnten nach der ärgerlichen Niederlage gleich wieder aufbauen und stellte das Positive in den Vordergrund: „Überwiegend bin ich mit der Leistung zufrieden, ich bin stolz auf das Team, dass es gegen den Tabellenführer so gut gespielt hat. Es ist nur schade, dass wir das Spiel am Ende nicht gewinnen konnten.“ Da seien seine Jungs etwas zu müde gewesen, das Wurfglück habe sie auch verlassen.

Enttäuschung bei Coach und Geschäftsführer

Zumindest was die Dreierquote anbetrifft, hatte es sich bei den Dresdnern an diesem Tag aber gar nicht erst eingestellt: Nur zwei Versuche von 23 gingen rein, beim Team von Trainer Philipp Kappenstein waren es immerhin sechs von 17 Würfen. „Wir haben leider nicht den oder die Dreier-Schützen – die sind einfach nicht im Team“, bedauerte Röwenstrunk.

Enttäuscht war auch Geschäftsführer Jörn Müller: „Wenn man sich als Mannschaft in der Verlängerung ein Stück mehr zusammenreißt – auch in der Defensive – und nicht nur auf die Dreier vertraut, die dann fallen können oder auch nicht, dann gewinnt man das Ding.“

Punktbeste Dresdner: Scott 18, Schmidkunz 15, Baues 10, Kujundzic 6.

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