06. September 2019 / 08:51 Uhr

Dresden Titans wollen Kooperation mit tschechischen Teams weiter ausbauen

Dresden Titans wollen Kooperation mit tschechischen Teams weiter ausbauen

DNN
Dresdner Neueste Nachrichten
Dresden Titans-Spieler Robert Kujundzic beim Dunking.
Dresden Titans-Spieler Robert Kujundzic beim Dunking. © Matthias Rietschel
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Da das von der Europäischen Union geförderte SNCZ-Projekt "Basketball als Brücke für die Jugend in der Euroregion Elbe-Labe" nunmehr schon seit zwei Jahren besteht, wollen die Titans mehr Teams mit ins Boot holen.

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Dresden. Seit über acht Jahren arbeiten die Basketballvereine Dresden Titans und Sluneta Ústí nad Labem zusammen. Die gewachsene deutsch-tschechische Freundschaft färbt mittlerweile auch auf andere Klubs ab. Aus diesem Grund planen die beiden Bundesliga- bzw. Extraliga-Vereine im Anschluss an ihr seit 2017 laufendes und von der Europäischen Union gefördertes SNCZ-Projekt „Basketball als Brücke für die Jugend in der Euroregion Elbe-Labe“ die Kooperation weiter fortzusetzen. „Nachdem wir in den letzten Jahren über unsere Projektmaßnahmen auch andere Vereine aus der Region eingeladen haben, sind weitere Freundschaften zu neuen Klubs entstanden, die sich gern in einem weiteren Projekt einbringen möchten und mit uns so noch eine 2. Phase der sächsisch-tschechischen Zusammenarbeit auf die Beine stellen wollen“, so Dresdens SNCZ-Projektmanager Gert Küchler.

Nachwuchsentwicklungskonzept erarbeiten

Im Anschluss an das laufende SNCZ-Projekt möchten die Titans und Sluneta Ústí (Aussig) ab Juli 2020 mit dem BC Ottendorf-Okrilla und Slavoj Litomerice (Leitmeritz) ein Folgeprojekt initiieren, wo vier Projektpartner die Maßnahmen durchführen, sodass sie bis in den Kreis Bautzen stattfinden. „Zudem wollen wir inhaltlich den Fokus schärfen und uns neben jährlich zwölf Jugendveranstaltungen in vier Fortbildungen und einem Workshop auch auf die Qualifikation von Übungsleitern fokussieren“, erklärt Küchler. Ziel soll es sein, gemeinsam ein Nachwuchsentwicklungskonzept für die Grenzregion Sachsen-Tschechien zu erarbeiten, anhand dessen sich Vereine orientieren können, wie sie zeitgemäß arbeiten können.

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„Wir haben erkannt, dass die Vereine oftmals auf beiden Seiten mit denselben Problemen kämpfen. Zu den typischen Problemen zählt die Vereinbarkeit von Schule und Vereinssport oder aber vor allem im Trainerwesen das Ehrenamt, das vor dem Aussterben steht. Und wenn es da jemanden gibt, der sich im Verein engagiert, fehlt oftmals die professionelle Anleitung“, erklärt Küchler weiter. „An dieser Stelle wollen wir ansetzen und vereinsübergreifend unsere Trainer fortbilden, wobei die deutschen und tschechischen Übungsleiter sich gegenseitig austauschen und voneinander lernen sollen.“

Der Projektantrag "Basket4ALL" eingereicht

Um das Vorhaben in die Tat umsetzen zu können, haben sich die vier Vereine bereits Anfang des Jahres zusammengetan und einen Projektantrag unter dem Titel „Basket4ALL“ entworfen, den sie im Juni gemeinsam bei der Europäischen Union eingereicht haben. Dabei soll der Titel auch Programm sein und ein Projekt darstellen, das offen für alle Vereine ist. Dabei sind neben den Fortbildungen für Trainer auch drei Feriencamps für Mädchen und Jungs vorgesehen. Hinzu kommen neun Turniere.

Um sich einen Eindruck zu verschaffen, wie die Gegebenheiten bei einem der angehenden neuen Projektpartner sind, gastieren die U12-Mannschaften von Sluneta Ústí und den Titans am Sonnabend erstmals zu einem Nachwuchsturnier in Litomerice. Verbunden wird das Ganze mit einem Gastspiel der 1. Mannschaft der „Titanen“, die im Anschluss an den Mini-Cup am Sonnabendnachmittag um 17 Uhr im Rahmen eines zweitägigen Turniers gegen die Auswahl von Slavoj Litomerice (2. Liga CZ) spielen wird, in der auch einige ehemalige Erstliga-Spieler aus Ústí noch aktiv sind.

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