14. Januar 2021 / 20:41 Uhr

Dresdner Eislöwen erwarten die Falken aus Heilbronn

Dresdner Eislöwen erwarten die Falken aus Heilbronn

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
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Trainer Andreas Brockmann (r.) weiß noch nicht genau, ob Torwart Riku Helenius fit genug für das Spiel ist. © Thomas Heide
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Die Dresdner Eislöwen spielen am Freitag zu Hause gegen die Heilbronner Falken, bevor es am Sonntag zu den Bayreuth Tigers geht. Trainer Andreas Brockmann hofft nach der Pleite gegen Ravensburg auf mehr Einsatzfreude bei seinen Eishockey-Cracks.

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Dresden. Nach der bitteren Niederlage in Ravensburg hatte Trainer Andreas Brockmann erstmals seit seinem Amtsantritt ein paar Tage Zeit zum Training. „Ich hoffe, das sieht man auch am Wochenende“, so der Coach der Dresdner Eislöwen.

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Allerdings wird gerade die Aufgabe am Freitag daheim gegen die Heilbronner Falken erneut eine heikle. Nach dem schwierigen Saisonstart mit Verletzungen und dann Spielabsagen wegen Corona-Fällen haben die Falken zuletzt eine Aufholjagd gestartet und vier Siege in Folge gefeiert. Damit gaben sie auch die Rote Laterne an die Eislöwen ab, obwohl diese schon fünf Partien mehr absolviert haben. „Vor Beginn der Spielzeit gehörte Heilbronn auf jeden Fall zu den Top-Sechs-Kandidaten der Liga. Zuletzt konnten sie jetzt zeigen, wie gut sie sind“, so Brockmann, der aber den Fokus vor allem auf die Leistung seiner Cracks legt.

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Nach dem schwachen ersten Drittel in Ravensburg hatte der Coach seine Schützlinge auch erstmals öffentlich kritisiert und betont, dass die Mannschaft nicht bereit gewesen sei. „Dazu gehört, dass man Schüsse blockt, die Scheibe rausbringt und die Checks zu Ende fährt. Wir müssen gegen Heilbronn mit viel mehr Intensität agieren, viel aggressiver und laufstärker auftreten. Jeder muss fokussiert sein und seinen Job über 60 Minuten machen“, fordert der ehemalige Nationalspieler.

Schwere Heimaufgabe

Das sieht auch Kapitän Jordan Knackstedt so: „Wir haben immer wieder solche Schwächephasen von fünf bis zehn Minuten, die dann auch häufig bestraft werden. Da müssen wir wirklich durchziehen.“ Er sieht dabei sich und alle anderen Führungsspieler in der Pflicht, mit gutem Beispiel voranzugehen.


Gegen die Falken spielen die Elbestädter schon am Dienstag das nächste Mal, dann allerdings auswärts. Dazwischen steht am Sonntag die Partie bei den Bayreuth Tigers an. Gegen die Schützlinge von Trainer Petri Kujala konnten die Blau-Weißen einen der bislang nur fünf Siege einfahren. Doch zuletzt hatten auch die Festspielstädter gerade daheim einen Lauf, gewannen in eigener Halle dreimal in Folge – dabei waren die Gegner mit Ravensburg, Heilbronn und Bad Nauheim keine Laufkundschaft.

„In Bayreuth ist es immer schwer zu spielen“, weiß auch Brockmann aus Erfahrung. Doch zunächst richtet sich seine ganze Aufmerksamkeit auf die schwere Heimaufgabe gegen die Falken. Ob dabei Keeper Riku Helenius im Kasten steht, ist noch offen. „Er hat nach seiner Krankheit zumindest die ganze Woche trainiert“, so der Coach.