19. November 2021 / 10:12 Uhr

Dresdner Eislöwen erwarten Heilbronn: Petersen geht mit Glücksgefühlen in die Partie

Dresdner Eislöwen erwarten Heilbronn: Petersen geht mit Glücksgefühlen in die Partie

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Derzeit obenauf: Eislöwe Jussi Petersen.
Derzeit obenauf: Eislöwe Jussi Petersen. © Matthias Rietschel
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Die Dresdner Eislöwen wollen am Freitagabend die 0:4-Hinspielniederlage gegen die Heilbronner Falken vergessen machen. Mit dabei ist auch wieder Jussi Petersen, welcher beim Sieg gegen Landshut sein erstes Profi-Tor erzielte.

Dresden. Nach dem klaren Erfolg in Landshut geht es für die Eislöwen an diesem Wochenende mit den nächsten zwei Spielen nahtlos weiter. Am Freitag empfangen die Schützlinge von Andreas Brockmann daheim die Heilbronner Falken (19.30 Uhr) und reisen am Sonntag zum ESV Kaufbeuren (17 Uhr), wo der Dresdner Coach mehrere Jahre erfolgreich als Trainer gearbeitet hat.

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Petersen: "So ein Tor vergisst man nicht"

Doch zunächst gilt es gegen den Tabellensiebenten aus Heilbronn. Dabei wollen die Blau-Weißen nicht nur die 0:4-Hinspielniederlage vergessen machen, sondern zugleich ihre bislang starke Heimbilanz fortsetzen. Von sieben Partien gewannen die Dresdner sechs und führen damit die Heimtabelle in der DEL2 an.

Noch mit Glücksgefühlen ausgestattet, geht Jussi Petersen in die Partie. Immerhin gelang dem 19-jährigen gebürtigen Hannoveraner gegen Landshut sein erstes Profitor. „Da war ganz viel Erleichterung. So ein Tor vergisst man nicht. Gerade bei so einem Sieg in Landshut war das besonders schön“, freute sich der U20-Nationalspieler, der gerade erst vom Vier-Nationen-Turnier mit der Auswahl aus Norwegen zurückkehrte und sich jetzt mit guten Leistungen im Verein weiterhin für den WM-Kader empfehlen will. „Ich war bisher bei allen drei Lehrgängen dabei und habe ein gutes Gefühl“, glaubt der Stürmer an die Teilnahme an der WM in Kanada, die am 25. Dezember beginnt. Brockmann meint: „Ich würde mich freuen, wenn er für die Nationalmannschaft in Kanada spielt.“

Was den nächsten Gegner betrifft, weiß der Eislöwen-Coach: „Heilbronn hat einige sehr gute Jungs und es ist die Frage, wen sie noch von Mannheim bekommen. Es ist eine Mannschaft, die sehr aggressiv und nach vorn spielt. Aber es wird entscheidend sein, was wir machen.“ Inzwischen wurde die für Dienstag geplante Partie gegen Selb auf den 8. Februar verlegt.