01. Dezember 2019 / 21:25 Uhr

Dresdner Eislöwen feiern erstes Sechs-Punkte-Wochenende in dieser Saison

Dresdner Eislöwen feiern erstes Sechs-Punkte-Wochenende in dieser Saison

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Bayreuths Torwart Timo Herden liegt auf dem Eis; der Dresdner Mario Lamoureux (r.) versucht, irgendwie an den Puck zu kommen.
Bayreuths Torwart Timo Herden liegt auf dem Eis; der Dresdner Mario Lamoureux (r.) versucht, irgendwie an den Puck zu kommen. © Steffen Manig
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Beim 6:5 gegen Bayreuth gelingt es der Rossi-Truppe, dem Derbysieg in Weißwasser gleich den nächsten Triumph hinzuzufügen.

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Dresden. Bevor sich Rico Rossi am ersten Advent ein Bier zur Feier des Tages gönnen konnte, erlebte der Italo-Kanadier durch eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Beim Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers sahen die Dresdner Eislöwen nach zwei Dritteln schon wie die sicheren Sieger aus, doch dann kamen die Gäste noch einmal auf ein Tor heran. Am Ende aber erkämpften sich die Schützlinge von Rossi vor 2404 Zuschauern einen 6:5-Sieg (3:3, 3:0, 0:2).

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Bilder vom Heimsieg der Dresdner Eislöwen gegen die Bayreuth Tigers ©
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Nach dem 7:3-Derby-Erfolg am Freitag im Fuchsbau können die Eislöwen erstmals in dieser Saison auf ein Sechs-Punkte-Wochenende anstoßen. „Jetzt feiern wir erstmal“, sagte auch Steven Rupprich strahlend, der vor der Partie für sein 300. Spiel im Eislöwen-Dress geehrt worden war. Das hatte er bereits in Weißwasser absolviert. Dem 30-Jährigen, der seit 2014 für die Dresdner spielt, taten die Ovationen und ein Spruchband, auf dem stand „Ein erfahrener Mann hält den Laden zusammen. Danke, Ruppi!“ sichtlich gut.

Derzeit bekommt der Routinier in der vierten Reihe nicht so viel Eiszeit, doch er meinte: „Dass ich mehr Einsatzzeiten bekomme, darum muss ich mich selbst kümmern. Doch es ist sehr schön zu sehen, dass meine Arbeit hier so wertgeschätzt wird.“ Große Erleichterung spiegelte sich nach der Partie im Gesicht von Florian Proske wider, denn der Goalie gab zu: „Von Anfang bis Ende war es ein verhextes Spiel.“

Start ging auch diesmal daneben

So ging der Start auch diesmal daneben. Rossi hatte sich zuletzt gewünscht, dass seine Jungs die Startphase besser gestalten. Aber erneut kassierten sie gleich zu Beginn zwei Gegentreffer. Ex-Eislöwe Juuso Rajala sorgte mit einem Doppelschlag für die 2:0-Führung (7./9.) der Tigers. Aber zumindest ließ die Antwort nicht lange auf sich warten. Toni Ritter nutzte ein Überzahlspiel zum 1:2-Anschluss (12.) und eine Minute später gelang Elvies Bizais der 2:2-Ausgleich (13.). Aber die Bayreuther schlugen ihrerseits in Überzahl durch den Ex-Dresdner Tomas Schmidt zurück. Er brachte sein Team wieder mit 3:2 (16.) in Front. Eine Minute später aber sorgte Elvijs Biezais für den 3:3-Ausgleich (17.).

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Der zweite Abschnitt ging klar an die Hausherren. Elvijs Biezais markierte im Powerplay mit seinem dritten Treffer in Folge das 4:3 (25.), Dale Mitchell erhöhte auf 5:3 (34.) und Petr Pohl netzte mit einem Schlagschuss in Überzahl zum 6:3 (40.) ein. Damit schien die Partie gelaufen zu sein. Doch im Schlussdrittel wurde es wie aus dem Nichts noch einmal spannend. Erst lupfte Ville Järveläinen (48.) den Puck über Proske ins Tor, dann schob Tomas Schmidt die Scheibe (49.) zwischen Schiene und Fanghand des Eislöwen-Keepers zum 5:6-Anschluss rein. Die Gäste drehten auf, setzten alles auf eine Karte, aber die letzten Schüsse parierte Proske souverän.

„Wir wussten, dass Bayreuth die Stärke hat, sich zurück zu kämpfen. Ich habe mich schon geärgert, dass ich diesmal das eine oder andere Ding zugelassen habe“, gab Florian Proske zu. Allerdings seien alle am Ende auch etwas erschöpft gewesen. „Die letzten Wochen mit so vielen Spielen haben schon ganz schön geschlaucht“, erklärte der 23-Jährige. Das sah Rico Rossi ähnlich: „Ich bin sehr stolz auf meine Jungs, denn hinter ihnen liegt eine schwere Woche mit drei Auswärtsspielen. Trotzdem haben wir gut gespielt und gewonnen.“

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