01. November 2019 / 09:18 Uhr

Dresdner Eislöwen feiern im Fuchsbau ihren dritten Sieg in Serie

Dresdner Eislöwen feiern im Fuchsbau ihren dritten Sieg in Serie

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
30.10.2019, Weisswasser, Lausitzer Fuechse vs. Dresdner Eisloewen

Freude bei Dale Mitchell (13, Dresdner Eisloewen), Thomas Pielmeier (51, Dresdner Eisloewen), Rene Kramer (36, Dresdner Eisloewen)
Freude bei Dale Mitchell, Thomas Pielmeier und René Kramer: Das 6:5 in Weißwasser tat den Dresdner Cracks sichtlich gut. © Thomas Heide
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Die Dresdner Eishockey-Cracks gewinnen in der Lausitz ein hart umkämpftes Zweitligaderby mit 6:5 Toren.

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Dresden. Dieser Sieg tat besonders gut. Die Dresdner Eislöwen haben ihren Aufwärtstrend bei den Lausitzer Füchsen untermauert und das bis zum Schluss spannende Derby vor 2744 Zuschauern mit 6:5 (0:2, 3:2, 3:1) gewonnen. Damit feierten die Schützlinge von Rico Rossi den dritten Sieg in Folge und kletterten in der Tabelle auf den zehnten Platz. In dieser Woche stehen nun die letzten beiden Partien vor der Länderspielpause auf dem Plan. Am Freitag (19.30 Uhr) spielen die Elbestädter beim Schlusslicht ESV Kaufbeuren und am Sonntag gastiert der Tabellenneunte EHC Freiburg in der Energieverbund-Arena (17 Uhr).

Trainer Rossi jubelte über den Derby-Erfolg, mit dem sich seine Jungs auch für die erst kürzlich erlittene 4:6-Niederlage in eigener Halle gegen die Füchse revanchierten. Vor allem, dass sein Team im letzten Drittel mit viel Selbstvertrauen aufgetreten sei und zudem das erforderliche Fitnessniveau immer mehr greife, freute den 54-Jährigen besonders. Mehrfach hatten die Blau-Weißen zurückgelegen, sich davon aber nicht beeindrucken lassen, sondern sie kämpften sich immer wieder zurück, was für die intakte Moral der Truppe spricht. Füchse-Coach Corey Neilson musste nach der engen Partie zugeben: „Die Schnelligkeit der Dresdner war auch ein Schlüssel für den Sieg. Mein Team konnte nicht viele Bullys gewinnen, hat einfache Tore zugelassen und viele Chancen nicht genutzt. Ich bin heute ausgecoacht worden.“

Die Eislöwen blieben nichts schuldig

Dabei lagen die Lausitzer nach dem ersten Drittel in Front. Während die Gäste das Spiel zwar bestimmten, aber immer wieder an Goalie Mac Carruth scheiterten, sogar bei doppelter Überzahl, agierten die Hausherren in der Schlussphase effektiv. Erst stand Robert Farmer beim Powerplay frei vorm Tor, als ein Puck von der Bande zurücksprang. So konnte der Stürmer Dresdens Goalie Florian Proske, der den Vorzug vor Marco Eisenhut erhalten hatte, zum 1:0 (17.) überwinden. Kurz vor der Pause erhöhte Mychal Monteith nach einem Pass von Top-Scorer Mike Hammond auf 2:0 (20.).

Doch die Eislöwen blieben nichts schuldig. Im zweiten Abschnitt verkürzte Petr Pohl nach einem Schuss von Alexander Dotzler auf 1:2 (28.). Die Füchse schlugen mit dem 3:1 (29.) durch Jordan George postwendend zurück, doch die Dresdner zeigten ihre Kämpferqualitäten mit einem Doppelschlag. So sorgte Timo Walther in Überzahl für den erneuten 2:3-Anschluss und nur 28 Sekunden später glich Dale Mitchell nach schöner Vorarbeit von Elvijs Biezais zum 3:3 (33.) aus.

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Das letzte Wort gehörte aber wieder den Füchsen, die durch Jordan George mit 4:3 (40.) in Front zogen. In den ersten Minuten des Schlussdrittels glänzte Florian Proske mit einigen guten Paraden, dann hatte Elvijs Biezais wieder das Auge für seinen Mitspieler, bediente Arne Uplegger, der das 4:4 (49.) markierte. Eine Minute später machte es Biezais selbst und sorgte mit dem 5:4 (50.) für die erstmalige Führung der Gäste.

Als kurz vor Schluss Corey Neilson seinen Keeper herausnahm, traf Petr Pohl zum 6:4 (59.) ins leere Tor. Das war die Entscheidung und der Treffer von Darcy Murphy zum 5:6 (60.) nur noch Ergebniskosmetik. Der Ex-Weißwasseraner Steve Hanusch, der erst kürzlich zum zweiten Mal Vater wurde, sagte strahlend: „Ich freue mich über die drei Punkte. Rico Rossi macht eine super Arbeit. Wir haben sehr viel investiert und das zahlt sich jetzt aus.“

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