02. Dezember 2021 / 19:00 Uhr

Dresdner Eislöwen: Goalie Schwendener wartet noch auf den ersten Shutout

Dresdner Eislöwen: Goalie Schwendener wartet noch auf den ersten Shutout

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Torwart Janick Schwendener ist bislang ein großer Rückhalt für die Eislöwen.
Torwart Janick Schwendener ist bislang ein großer Rückhalt für die Eislöwen. © Steffen Manig
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Die Dresdner Eislöwen erwarten an diesem Freitag vor leeren Rängen die Towerstars aus Ravensburg. Am Sonntag geht es nach Bad Tölz.

Dresden. Für die Dresdner Eislöwen geht es in der nächsten zeit Schlag auf Schlag. In den kommenden neun Tagen bestreiten die Elbestädter fünf Spiele, davon drei auf fremdem Eis. Das ist ein knackiges Programm, das an diesem Freitag (19.30 Uhr) gleich mit dem Kracher-Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars eröffnet wird. Einmal mehr ist es bitter, dass auch diese Partie ohne Zuschauer über die Bühne gehen wird. Zumal die Blau-Weißen erstmals in ihren nagelneuen Weihnachtstrikots auflaufen werden.

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Torhüter Janick Schwendener hat sich auf Anhieb mit dem weihnachtlichen Outfit angefreundet: „Mir gefällt das Weihnachtstrikot sehr gut, besser sogar als unsere Hauptrunden-Trikots. Ich freue mich, es tragen zu können. Ich mag diese dezenten Trikots ja ohnehin sehr“, bekennt der 29-jährige Schweizer, der sich bislang als echter Rückhalt für die Blau-Weißen erwiesen hat. Der aus Chur in Graubünden stammende Keeper, der dank seiner aus Freiburg stammenden Mutter auch einen deutschen Pass besitzt, verweist ganz bescheiden darauf, was einer der wichtigsten Gründe für seine Leistungen ist: „Ich genießen hier das Vertrauen der gesamten Organisation und auch der Mannschaft, die mich sehr unterstützt. Die Jungs versuchen, jeden Schuss zu blocken. Es macht mir wirklich viel Spaß“, betont der Goalie. Im Spiel kommuniziert er sehr viel mit seinen Vorderleuten, was auch Coach Andreas Brockmann gefällt: „Es ist eine extreme Hilfe.“

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Schwendeners Qualitäten werden auch gegen Ravensburg wieder gefragt sein. Immerhin ist das Team von Trainer Peter Russell derzeit auf dem vierten Platz notiert, liegt mit einem Spiel weniger nur drei Punkte hinter den Eislöwen. „Ravensburg ist mit Sicherheit eines der Top-Drei-Teams der Liga. Das ist vom Potenzial her eine sehr gute Mannschaft. Sie hatten nach der Länderspielpause ein paar Probleme, sich aber jetzt wieder gefangen. Aber wir spielen zu Hause, wollen unseren Job machen und gewinnen“, lässt Brockmann keine Zweifel aufkommen. Er tritt aber zugleich auch auf die Euphoriebremse: „Wir müssen uns auf jedes Spiel konzentrieren und erstmal unsere Arbeit machen. Mancher meint, wir sind jetzt eine Top-Mannschaft. Das ist aber Wunschdenken, wir sollten bescheiden bleiben“, fordert der 54-Jährige.


Die Gäste aus Ravensburg kommen mit der Empfehlung eines 6:0 gegen die Tölzer Löwen, bei denen die Eislöwen am Sonntag zu Gast sind. Mit dem klaren Sieg bescherten die Towerstars ihrem Keeper Jonas Langmann den ersten Shutout der Saison. Auf den muss Janick Schwendener noch warten, aber vielleicht klappt es in den nächsten Spielen.