08. Juni 2021 / 08:37 Uhr

Dresdner Eislöwen holen IceFighter Israel aus Leipzig

Dresdner Eislöwen holen IceFighter Israel aus Leipzig

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Ex-IceFighter Moritz Israel trainiert bereits bei den Eislöwen.
Ex-IceFighter Moritz Israel trainiert bereits bei den Eislöwen. © Christian Modla
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Anfang Mai haben die IceFighters Leipzig den Abgang von Stürmer Moritz Israel in Richtung DEL2 verkündet. Der neue Arbeitgeber steht nun fest: Die Dresdner Eislöwen haben sich den gebürtigen Zittauer vom Oberligisten aus der Nachbarstadt geschnappt.

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Dresden. Der Kader der Dresdner Eislöwen füllt sich weiter. Jetzt gab der Eishockey-Zweitligist bekannt, dass Stürmer Moritz Israel vom Oberligisten IceFighters Leipzig an die Elbe wechselt. Der 25-jährige gebürtige Zittauer startete seine Laufbahn in Jonsdorf und setzte seine Ausbildung zunächst in Weißwasser und mit 18 Jahren bei den Young Freezers Hamburg fort. Danach spielte er für Oberligist Hamburg und die Moskitos Essen, bevor er 2019 nach Leipzig ging. In der vergangenen Saison kam er in 44 Spielen auf 14 Tore und zwölf Vorlagen. Israel gehört zur Trainingsgruppe, die aktuell bereits in Dresden unter Co-Trainer Petteri Kilpivaara trainiert, und sagt: „Ich freue mich riesig, dass die Dresdner Eislöwen mir die Chance geben, mich in der DEL2 zu beweisen. Es wird eine neue Herausforderung für mich, der ich mich aber stellen will. Ich möchte zeigen, dass ich in dieser Liga spielen kann und werde mich komplett in den Dienst der Mannschaft stellen.“

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Eislöwen-Sportdirektor Matthias Roos erklärt zum Neuzugang: „Moritz besitzt mit seinen 1,89 Metern Gardemaß und geht dahin, wo es weh tut. Er ist physisch präsent, zweikampfstark und ein sehr unangenehmer Gegenspieler. Im Vergleich zu seiner Zeit bei den Crocodiles Hamburg, wo er auf fast einen Punkt pro Spiel kam, hat die Produktivität in Leipzig in den vergangenen beiden Spielzeiten nachgelassen. Unter Sven Gerike ist er jedoch ein taktisch disziplinierterer und besserer Eishockeyspieler geworden. Genau deshalb haben wir uns für ihn entschieden. Er ist zunächst in unserer vierten Sturmreihe und in Unterzahlsituationen eingeplant. Da er ein harter Arbeiter ist und keinem Zweikampf aus dem Weg geht, wird ihm die Umstellung von der Oberliga auf die DEL2 schnell gelingen. Dann kann er auch Druck auf Teamkollegen ausüben, die im Line-up eigentlich vor ihm eingeplant sind.“