11. Januar 2020 / 15:48 Uhr

Dresdner Eislöwen mit bitterer Niederlage in Heilbronn

Dresdner Eislöwen mit bitterer Niederlage in Heilbronn

PM
Dresdner Neueste Nachrichten
Alexander Dotzler von den Dresdner Eislöwen (links) erzielte zwei Treffer, doch konnte die Niederlage bei den Heilbronner Falken nicht verhindern.
Alexander Dotzler von den Dresdner Eislöwen (links) erzielte zwei Treffer, doch konnte die Niederlage bei den Heilbronner Falken nicht verhindern. © Jan Hübner (Archiv)
Anzeige

Das Eishockeyteam aus der Landeshauptstadt Sachsens unterliegt bei den Heilbronner Falken mit 2:9 (0:1; 1:7; 1:1) Toren klar. 

Anzeige

Heilbronn. Eigentlich wollten die Sachsen dem Tabellenzweiten der DEL 2 erheblich mehr Widerstand leisten. Doch dann musste Cheftrainer Rico Rossi auf den Einsatz von Steve Hanusch (Oberkörperverletzung) verzichten. Kurzfristig fehlten auch Florian Proske und René Kramer verletzungsbedingt. Trotz dieser personellen Misere blieb es lange torlos, bis Davis Koch in der 18. Minute die Führung für die Falken erzielte.

Zu Beginn des Mitteldrittels kassierten die Dresdner vor 2203 Zuschauern mehrere Strafzeiten. Das nutzten die Gastgeber gnadenlos aus. Zunächst traf Derek Damon in doppelter Überzahl (24. min) und kurz darauf netzte Brock Maschmeyer die Scheibe zum 3:0 (25. min) ein. Dann erhöhte Stefan Della Rovere auf 4:0 (28. min), bevor Alexander Dotzler in der 31. Minute für die blau-weißen Dresdner verkürzen konnte. Doch die Falken agierten weiter torgefährlich. Koch, Damon und Bryce Gervais schraubten das Ergebnis auf 8:1 in die Höhe. „Wir haben heute die Tore zur richtigen Zeit geschossen. Ein 9:2-Sieg ist toll, aber am Ende sind es auch nur drei Punkte“, sagte Alexander Mellitzer, der Cheftrainer der Heilbronner Falken, nach dem Match.

Weitere Meldungen zu den Dresdner Eislöwen

Im Schlussdrittel gab es einen Wechsel auf der Torhüter-Position. Für Marco Eisenhut stand nun Nick Jordan Vieregge im Tor. Der junge Goalie gab sein Debüt für Dresden in der DEL2. Schließlich konnte Dotzler noch einmal den Puck einnetzen (51. min). Allerdings markierte Samuel Soramies den neunten Treffer der Falken in der 59. Minute. „Glückwunsch an die Falken zum verdienten Sieg. Wir hatten im ersten Drittel ein paar gute Chancen, diese aber nicht genutzt. Das Spiel war dann in zehn Minuten entschieden. Das Match haben wir letztendlich auf der Strafbank verloren. Im letzten Drittel haben wir unseren jungen Goalie Nick Jordan Vieregge die Chane gegeben, es war sein Debüt und er hat gut gespielt“, fasste Dresdens Cheftrainer Rico Rossi die Begegnung zusammen.

Am Sonntag, 12. Januar empfangen die Eislöwen die Ravensburg Towerstars zum nächsten DEL2-Punktspiel in der Energie-Verbund-Arena in Dresden. Erstes Bully ist 17 Uhr.