18. November 2021 / 12:09 Uhr

Dresdner Eislöwen mit souveränem Auswärtssieg

Dresdner Eislöwen mit souveränem Auswärtssieg

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Gleich sechsmal ließen es die Eislöwen im Kasten des EV Landshut klingeln.
Gleich sechsmal ließen es die Eislöwen im Kasten des EV Landshut klingeln. © Georg Gerleigner
Anzeige

Die Dresdner Eislöwen haben den zweiten Auswärtssieg in der DEL2-Saison gefeiert. Deutlich mit 6:1 hat die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann beim EV Landshut gewonnen. Dabei gab es mit Adam Kiedewicz und Jussi Petersen zwei Debüt-Torschützen.

Landshut/Dresden. Die Dresdner Eislöwen sind nach der Länderspielpause mit einer starken Vorstellung zurück im Liga-Alltag. Das Team von Trainer Andreas Brockmann landete beim EV Landshut einen deutlichen 6:1-Sieg (1:0, 2:1, 3:0). Mit dem zweiten „Dreier“ auf fremdem Eis besserten die Elbestädter zugleich ihre Auswärtsbilanz auf. Andreas Brockmann zeigte sich sehr zufrieden: „Es ist immer schwer, nach einer Pause wieder den Rhythmus zu finden. Wir sind aber sehr gut rausgekommen. Die Jungs haben einen unglaublichen Job gemacht. Gratulation.“

Anzeige

Dabei mussten die Blau-Weißen ohne die erkrankten Arturs Kruminsch, Simon Karlsson und Tom Knobloch auskommen. Mit einem glänzend aufgelegten Yanick Schwendener im Tor starteten die Gäste vor 1705 Zuschauern in der neuen Landshuter Arena sehr konzentriert und bissig. Schon in der 12. Minute hatte Jordan Knackstedt nach einem Solo das 1:0 auf dem Schläger, scheiterte aber an Dimitri Pätzold im Tor der Hausherren.

Doch zwei Minuten vor der Pause gelang Adam Kiedewicz dann der Führungstreffer. Nach einem Fehler in den EVL-Reihen zog der 21-Jährige vors Tor und während Goalie Pätzold wohl erwartete, dass der Deutsch-Pole zum rechts mitgelaufenen Johan Porsberger passt, zog Kiedewicz eiskalt ab und netzte in die die kurze Ecke ein. Für ihn war es der erste Treffer in der DEL2, zuvor hatte er in dieser Saison schon zweimal in der Oberliga für Erfurt getroffen.


Spiel gegen Selben wird verlegt

Im zweiten Abschnitt blieben die Eislöwen weiter am Drücker. Tomas Andres erhöhte mit dem zweiten Nachschuss auf 2:0 (30.) und fünf Minuten später stand Johan Porsberger beim Überzahlspiel im Slot genau richtig und baute die Führung auf 3:0 aus. Unmittelbar vor der Pause konnte Marco Pfleger das 1:3 erzielen.

Zu Beginn des Schlussdrittels versuchten zunächst die Gastgeber, das Spiel doch noch zu drehen, aber vergebens. Mit einem schnellen Konter zog Jordan Knackstedt in Richtung EVL-Gehäuse, passte maßgerecht zu Tomas Andres, der gerade von der Strafbank kam und dieser umkurvte das Tor und netzte mit dem altbekannten Bauerntrick zum 4:1 (47.) ein. Damit war bereits die Vorentscheidung gefallen. In der 54. Minute erhöhte Jussi Petersen mit seinem ersten DEL2-Tor auf 5:1 und Jordan Knackstedt setzte mit einem spektakulären Schuss fast vom eigenen Gehäuse ins leere EVL-Tor zum 6:1 (58.) den Schlusspunkt.

Am Freitag geht es daheim weiter gegen Heilbronn. Das Heimspiel gegen die Selber Wölfe am kommenden Dienstag muss dagegen wegen Corona-Fällen beim Aufsteiger verlegt werden. Einen Nachholtermin gibt es noch nicht.