17. Januar 2021 / 21:07 Uhr

Dresdner Eislöwen rutschen wieder auf den letzten Platz

Dresdner Eislöwen rutschen wieder auf den letzten Platz

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
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Trainer Andreas Brockmann hatte am Sonntag wenig Freude am Spiel seiner Mannschaft. © Steffen Manig
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Die Dresdner Eislöwen scheiterten in Bayreuth an ihrer Abschlussschwäche. Das Team von Trainer Andreas Brockmann verlor mit 1:4 gegen die Tigers.

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Bayreuth/Dresden. Die Hoffnungen der Dresdner Eislöwen auf das erste Sechs-Punkte-Wochenende haben sich erneut zerschlagen. Nach dem 4:2-Heimsieg gegen Heilbronn kassierten die Schützlinge von Andreas Brockmann auswärts bei den Bayreuth Tigers eine bittere 1:4-Niederlage (1:1, 0:1, 0:2).

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Damit warten die Elbestädter weiter auf den ersten Erfolg auf fremdem Eis und zudem übernahmen sie nun erneut die Rote Laterne. Schon am Dienstag gibt es jedoch die nächste Chance, endlich die Auswärtsblockade zu überwinden und in Heilbronn den „Bock umzustoßen“. Allerdings tankten die Falken mit einem 6:2-Sieg gegen Bietigheim reichlich Selbstvertrauen.

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Natürlich konnte Brockmann nach dem Spiel nicht zufrieden sein: „Das war jetzt mein drittes Auswärtsspiel mit den Eislöwen, und es ist immer wieder das Gleiche. Wir haben sehr gut angefangen, bei Fünf gegen Fünf wenig zugelassen und bekommen dann wieder ein Gegentor in Unterzahl. Das tut weh. Nach der Pause sind wir wieder gut rausgekommen, haben Chancen über Chancen gehabt. Doch wenn du kein Tor schießt, rächt sich das irgendwann einmal. Am Ende sind uns dann die Ideen ausgegangen und es fehlt auch der letzte Biss vorm Tor“, monierte Brockmann.

Treffer wollte nicht gelingen

Tatsächlich starteten die Gäste sehr gut. Vladislav Filin, der schon in der 2. Minute eine dicke Möglichkeit hatte, konnte einen Pass von Evan Trupp glänzend verwerten und sein Team mit 1:0 (6.) in Führung bringen. Anschließend gab es weitere gute Chancen – sogar in Unterzahl. Doch Nick Huard und auch Dennis Swinnen (12.) scheiterten. Beim dritten Powerplay schlugen die Bayreuther dann zu – Tyler Gron netzte zum 1:1 (15.) ein.


Nach der Pause gaben die Dresdner noch mehr Gas, setzten die Hausherren permanent unter Druck, aber ein Treffer wollte nicht gelingen. Bezeichnend: in der 37. Minute verfehlte Christian Neuert sogar das leere Gehäuse. Zwei Minuten später allerdings tankte sich Markus Littich völlig nach Belieben durch die Reihen der Eislöwen und vollendete eiskalt seinen Alleingang mit der Führung zum 2:1 (39.) für die Tigers. Dennoch war für das Schlussdrittel noch alles offen.

Doch während Jordan Knackstedt und Toni Ritter kurz nacheinander die Scheibe nicht im Tor von Marco Wölfl unterbringen konnten, schnappte sich unmittelbar danach der Bayreuther Top-Scorer Ville Järveläinen den Puck und vollendete sein Solo mit dem 3:1 (49.). Damit waren die Messen gelesen. Dani Bindels stellte mit dem 4:1 (59.) ins leere Gehäuse den Endstand her.