14. März 2019 / 19:20 Uhr

Dresdner Eislöwen sagen Bietigheimern großen Kampf an

Dresdner Eislöwen sagen Bietigheimern großen Kampf an

Jochen Leimert
Der Dresdner Steven Rupprich (vorn) ist in einer früheren Partie vor Bietigheims Dennis Swinnen am Puck.
Der Dresdner Steven Rupprich (vorn) ist in einer früheren Partie vor Bietigheims Dennis Swinnen am Puck. © imago/Pressefoto Baumann
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Das Team von Trainer Bradley Gratton startet am Freitagabend auswärts beim amtierenden DEL-2-Champion in die PlayOffs.

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Dresden. Gestärkt durch ihr fulminantes Comeback in den Pre-Play-offs gegen die Heilbronner Falken gehen die Dresdner Eislöwen am Freitagabend (20 Uhr) ihre erste Play-off-Begegnung in der DEL 2 an. Beim amtierenden Zweitliga-Meister, den Bietigheim Steelers, hoffen die Cracks von Trainer Bradley Gratton auf eine weitere Überraschung.

„Jeder, der in den Play-offs steht, hat auch die Chance, sie zu gewinnen“, zeigt sich Gratton unbeeindruckt von der Güte des Gegners. Den Tabellenzweiten konnten die Dresdner in der Hauptrunde schließlich auch zweimal bezwingen: Ende September mit 6:5 daheim, dann Mitte November noch einmal auswärts mit 4:3 nach Verlängerung.

Aus den diesjährigen, aber auch früheren Vergleichen wissen die Sachsen genau um die Qualitäten der Schwaben. Torhüter Marco Eisenhut sagt: „Bietigheim hat ein offensiv starkes Team. Das wird nicht einfach für uns.“ Auch Trainer Gratton, seit dem 24. Oktober im Amt, hat sich seither ein gutes Bild von den mit viel Erfahrung ausgestatteten Steelers machen können: „Sie sind ein sehr gut strukturiertes Team, die Spieler spielen lange zusammen, kennen sich gut. Sie haben ein sehr gutes Paket, was sie aufs Eis bringen.“

Mehr zu den Dresdner Eislöwen in den Pre-PlayOffs

Doch gerade in den Play-offs sei auch gegen eine solche starke Mannschaft alles möglich, glaubt der Kanadier: „Es ist etwas anderes, als in der Liga gegen sie zu spielen.“ In der Serie „Best of seven“ könne man sich noch viel besser auf den Gegner einstellen. Dass die Eislöwen nach den drei Duellen mit den Falken schon im Play-off-Rhythmus stecken, während Bietigheim Pause hatte, sieht Gratton aber höchstens als kleinen Vorteil an, denn die Männer von Coach Kevin Gaudet hätten dafür Zeit gehabt, Wehwehchen auszukurieren.

Für Aleksejs Sirokovs waren die Pre-Play-offs aber eine gute Gelegenheit, in die Dresdner Mannschaft hineinzuwachsen. Der lettische Nationalspieler hatte erst Mitte Februar aus Riga kommend in Dresden angeheuert. Der 38 Jahre alte Stürmer, der beim 3:6 gegen Freiburg erstmals traf, sagt heute: „Als ich kam, war mein Selbstvertrauen nicht ganz bei 100 Prozent, denn ich kam aus einer Liga, in der es zwei, drei gute Mannschaften gibt, aber das Niveau danach stark abfällt. Das erste Tor für Dresden hat mir Selbstvertrauen gegeben.“ Das konnte er dann auch in den Pre-Play-offs ausspielen, denn beim entscheidenden 7:4 in Heilbronn traf er doppelt.

Nicht nur er, sondern auch Gratton, die Kameraden und die Fans hoffen jetzt auf weitere Tore des Neuzugangs, der aber auch ähnlich gute Zuspiele wie in Heilbronn braucht. Dort trumpfte die Mannschaft groß auf, spielte als Einheit und verdiente sich den Einzug in die Play-offs. Wenn sie dort aber auch etwas reißen will, muss das so bleiben: „Wir dürfen nicht zufrieden sein“, bekräftigte Gratton.

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