14. Januar 2020 / 09:03 Uhr

Dresdner Eislöwen sind heiß auf Spitzenreiter Kassel Huskies

Dresdner Eislöwen sind heiß auf Spitzenreiter Kassel Huskies

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Das letzte Aufeinandertreffen in Dresden endete 1:4.
Das letzte Aufeinandertreffen in Dresden endete 1:4. © Matthias Rietschel
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Die Dresdner Eishockey-Cracks treffen am Dienstag auf das Ex-Team ihres Trainers Rico Rossi – und wollen ihre Bilanz aufpolieren. Denn in dieser Saison gelang den Elbestädtern gegen die Huskies noch kein Sieg.

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Dresden. Auf die Dresdner Eislöwen wartet eine harte Woche. An diesem Dienstag empfangen die Elbestädter Spitzenreiter Kassel (19.30 Uhr) in der heimischen Arena, am Freitag geht es nach Landshut und am Sonntag kommen die Löwen aus Frankfurt. Dabei wollen die Schützlinge von Rico Rossi möglichst viele Punkte einfahren, um in der Tabelle weiter voranzukommen.

Das Spiel gegen die Huskies wurde wegen des Shorttrack-Weltcups vom 44. Spieltag vorgezogen. Bisher konnten die Blau-Weißen in dieser Saison gegen das Ex-Team von Rico Rossi noch nichts holen. Zweimal unterlagen die Elbestädter in Hessen (3:6, 3:7) und auch daheim steht eine 1:4-Niederlage zu Buche. Deshalb wäre es an der Zeit, die Bilanz aufzubessern.

Guter Start nötig

Allerdings wird das gegen den Tabellenführer, der 20 Punkte mehr auf dem Konto hat als die Eislöwen, eine harte Nuss. Das weiß auch Rico Rossi: „Kassel ist die beste Mannschaft der Liga. Sie können mit vier Reihen spielen und die Huskies haben mit Gerald Kuhn einen starken Rückhalt im Tor“, so der Coach. Allerdings verkündeten die Huskies bereits auf ihrer Homepage, dass in Dresden Leon Hungerecker das Tor hüten soll.

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Bei den Dresdnern gibt es diesmal um den Einsatz des Goalies auch kein großes Rätselraten, denn weil Florian Proske noch verletzungsbedingt ausfällt, ist klar, dass Marco Eisenhut zwischen den Pfosten stehen wird. Fehlen wird außerdem der angeschlagene René Kramer. Jedoch kann auch Huskies-Coach Tim Kehler nicht aus dem Vollen schöpfen, muss auf einige Cracks verzichten.

Mit Blick auf die Statistik fällt auf, dass Kassel neben Freiburg das abwehrstärkste Team der Liga ist, bislang nur 96 Gegentore kassierte – zum Vergleich mussten die Dresdner bislang 148 Treffer hinnehmen. Doch die Eislöwen sind schon heiß auf die Huskies, wie auch Arne Uplegger sagt: „Wir haben richtig Bock auf sie. Dabei wird es auf einen guten Start ankommen, dann müssen wir möglichst von der Strafbank wegbleiben und unser Spiel durchziehen.“ Vor dem Spiel soll übrigens diesmal Ross Antony für Stimmung in der Halle sorgen.