05. August 2019 / 16:57 Uhr

Dresdner Eislöwen wieder im Eistraining

Dresdner Eislöwen wieder im Eistraining

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Kapitän Thomas Pielmeier kam gut gelaunt zur ersten Einheit.
Kapitän Thomas Pielmeier kam gut gelaunt zur ersten Einheit. © Matthias Rietschel
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Die Cracks von Trainer Bradley Gratton stehen in der Energieverbund-Arena wieder auf den Kufen und kommen mächtig ins Schwitzen.

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Dresden. Die lauten Anweisungen von Cheftrainer Bradley Gratton schallen durch die Trainingshalle. Beim offiziellen Trainingsstart der Dresdner Eislöwen bringt der Kanadier seine 21 Cracks auf dem Eis von der ersten Minute an ins Schwitzen, spart bei den Übungen auch nicht mit Kritik. „Der Coach will gleich ordentlich Schwung reinbringen, er hat uns ins kalte Wasser geworfen und will die schlechten Sachen gar nicht erst zulassen“, kommentiert Kapitän Thomas Pielmeier anschließend die erste knackige Stunde auf kaltem Untergrund.

„Die Athletiktests waren hervorragend“

Schließlich steht ja für die Cracks des Zweitligisten schon am Sonntag das erste Testspiel gegen den DEL-Klub aus Wolfsburg auf dem Programm. „So früh hatte ich in der Vorbereitung noch nie ein Spiel“, gibt Pielmeier zu, der aber genauso heiß auf die neue Saison ist wie sein Coach. „Auch wenn meine Frau schon in den Ferien aufgepasst hat, dass ich ein wenig abschalte, habe ich mich viel mit Eishockey beschäftigt und freue mich jetzt sehr auf eine komplette Saison mit den Eislöwen“, sprüht Gratton regelrecht vor Elan. Auch der Kapitän unterstreicht: „Die Euphorie vom Ende der letzten Spielzeit ist noch in mir drin und die nehme ich jetzt mit.“

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Dabei sieht der 32-Jährige viel, was ihn zuversichtlich stimmt: „Die Athletiktests waren hervorragend, alle Jungs sind gut vorbereitet angereist. Ich bin überzeugt, wir haben in diesem Jahr mehr Tiefe im Kader. Und unsere Neuen passen super rein, die Stimmung ist positiv.“ Bereits am Sonntag hatten sich die Cracks mit Familien zum ersten Kennenlernen an der Elbe getroffen. „Es ist wichtig, dass sich alle von Beginn an wohlfühlen, damit sie ihre beste Leistung für uns aufs Eis bringen können“, weiß Thomas Pielmeier. Dazu gehöre auch, dass man sich untereinander hilft, wie er betont.

„Wir haben einen straffen Plan“

Und er ging mit gutem Beispiel voran. „Kevin Lavallée habe ich eine Hunde-Kita gezeigt. Das war für ihn wichtig“, berichtet er. Der „Königstransfer“ der Blau-Weißen, der vom DEL-Klub Bremerhaven an die Elbe gewechselt ist, schwärmt auch schon in höchsten Tönen von seinem neuen Arbeitsumfeld: „Ich bin begeistert von der Stadt, das habe ich auch schon allen meinen Freunden geschrieben“, so der Verteidiger, von dem einiges erwartet wird und der bei den Dresdnern eine Führungsrolle übernehmen soll. „Ich sehe das entspannt. Natürlich macht man sich als Spieler immer selbst Druck, aber es fühlt sich bis jetzt alles gut an und ich sehe es auch nicht als Rückschritt, jetzt in der zweiten Liga zu spielen. Es ist ja weiterhin Profi-Eishockey“, hebt Lavallée hervor.

Zwei Wochen lang dauert das Trainingslager, das jeden Tag mit einem gemeinsamen Frühstück beginnt. „Wir haben einen straffen Plan, sind oft zwei Mal am Tag auf dem Eis. Die Fitnesstests vergangene Woche haben gezeigt, dass die Jungs über den Sommer hart gearbeitet haben“, freut sich Gratton. Sportdirektor Thomas Barth bestätigt den Eindruck des Coaches: „Die Medizin-Checks und Athletik-Tests haben gezeigt, dass die Jungs fitter sind als letztes Jahr.“

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