15. Februar 2020 / 08:19 Uhr

Dresdner Eislöwen unterliegen in Bayreuth mit 3:6

Dresdner Eislöwen unterliegen in Bayreuth mit 3:6

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Eislöwen-Trainer Rico Rossi hatte am Freitag wenig Grund zur Freude.
Eislöwen-Trainer Rico Rossi hatte am Freitag wenig Grund zur Freude. © Georg Gerleigner
Anzeige

Nichts wird es mit dem angepeilten Sechs-Punkte-Wochenende: Die Dresdner Eislöwen tun sich im ersten von zwei Vergleichen mit den Bayreuth Tigers sehr schwer, bleiben vor allem defensiv vieles schuldig und verlieren in der Wagner-Stadt mit 3:6.

Anzeige
Anzeige

Bayreuth/Dresden. Aus dem erhofften Sechs-Punkte-Wochenende wird es nichts. Wieder bestätigten die Dresdner Eislöwen ihre schon bekannte Auswärts- und Defensivschwäche und verloren das wichtige Spiel bei den Bayreuth Tigers mit 3:6 (1:4, 1:1, 1:1). Da die Lausitzer Füchse ihr Spiel gegen Bad Nauheim mit 4:1 gewannen, rückten die Weißwasseraner auf einen Punkt an die Elbestädter auf Platz zehn heran. Jetzt gilt es, am Sonntag daheim gegen die Tigers zumindest die drei Heimpunkte zu sichern.

Die Dresdner verschliefen einmal mehr auf fremdem Eis das erste Drittel. Schnell kassierte Timo Walther die erste Strafe und ausgerechnet Ex-Eislöwe Martin Davidek nutzte die Chance im Überzahlspiel mit einem platzierten Schuss zum 1:0 (4.). Von der kalten Dusche erholten sich die Gäste nur mühsam. Und so folgte die nächste in der 15. Minute. Nach Vorarbeit der beiden ehemaligen Dresdner Tomas Schmidt und Juuso Rajala beförderte Ville Järveläinen die Scheibe durch die Schoner von Riku Helenius zum 2:0 in die Maschen.

Eislöwen nach erstem Drittel deutlich in Rückstand

Nur drei Minuten danach klingelte es erneut im Kasten der Blau-Weißen. Christian Neuert hatte einfach von der roten Linie abgezogen und der völlig überraschte Helenius musste zum dritten Mal hinter sich greifen. Zwar konnte wenig später Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier das 1:3 (19.) erzielen, doch die Tigers schlugen postwendend zurück. Sebastian Busch kam völlig frei zum Schuss und stellte mit dem 4:1 (20.) den alten Abstand wieder her.

Die Pausenansprache von Rico Rossi dürfte entsprechend ausgefallen sein. Zudem reagierte der Coach, wechselte für Helenius, der nicht seinen besten Tag hatte, Marco Eisenhut ein. Nun gaben die Elbestädter deutlich mehr Gas. Petr Pohl gelang im Powerplay das 2:5 (27.), aber erneut blieben die Bayreuther die Antwort nicht schuldig. Ivan Kolozvary markierte das 5:2 (28.). Alexander Dotzler war darüber so verärgert, dass der Verteidiger den Puck in Richtung Linesman drosch, dafür durfte er sich zehn Minuten in der Kühlbox „erholen“. Bis zur Pause erarbeiteten sich beide Teams weitere Chancen, aber Timo Herden bei den Tigers und Marco Eisenhut bei den Elbestädtern ließen nichts weiter zu. Timo Walther sagte in der Pause: „Wir müssen einfacher spielen und von der Strafbank wegbleiben. Wir verlieren zu oft an unserer blauen Linie die Scheibe.“ Zu seinem möglichen Wechsel im Sommer nach Nürnberg bestätigte er: „Ja, es gibt Verhandlungen. Jetzt aber konzentriere ich mich auf die Aufgaben mit Dresden.“

Im Schlussdrittel kamen die Eislöwen zeitig in doppelte Überzahl, aber sie scheiterten entweder an Timo Herden oder am Gestänge. Hoffnung keimte dann aber doch noch, als Toni Ritter die Elbestädter auf 3:5 (53.) heranbrachte. Doch vier Minuten später machte Tyler Gron mit dem 6:3 (57.) den Deckel endgültig drauf. In den letzten drei Minuten konnten die Rossi-Schützlinge nichts mehr ändern.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Dresden
Sport aus aller Welt