13. Januar 2020 / 07:55 Uhr

Dresdner Eislöwen unterliegen nur knapp den Ravensburg Towerstars

Dresdner Eislöwen unterliegen nur knapp den Ravensburg Towerstars

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
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Dem Team von Rico Rossi gelingt zu Beginn der Verlängerung kein Tor. Am Ende sind die Towerstars obenauf. © Jan-Malte Diekmann
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Die Dresdner Eislöwen haben gegen die Ravensburg Towerstars 5:4 in der Verlängerung verloren. Die Eislöwen gerieten schnell in Rückstand, ließen sich aber nicht beeindrucken. Im Schlussspurt reichte es dennoch nicht für das Rossi-Team.

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Dresden. Nach der deftigen Niederlage in Heilbronn mussten sich die Dresdner Eislöwen am Sonntag Titelverteidiger Ravensburg knapp mit 4:5 (2:1, 1:2, 1:1, 0:1) nach Verlängerung geschlagen geben. Dennoch rückt die Mannschaft von Rico Rossi mit dem einen Punkt auf Platz neun vor.

Bereits an diesem Dienstag geht es für die Elbestädter daheim mit dem vorgezogenen Match gegen Spitzenreiter Kassel weiter. „Allgemein bin ich nicht zufrieden mit dem, was wir gespielt haben“, bemängelte Rossi. „Es war zu viel Zufallsprodukt statt organisiert und strukturiert. Wir müssen darüber sprechen, das analysieren, damit wir es im nächsten Spiel besser machen“, so der Coach nach der Partie.

Früher Dresdner Rückstand

Obwohl die Dresdner vor 2462 Zuschauern gut ins Spiel fanden, gerieten sie schnell in Rückstand. Patrick Seifert hatte mit einem Schlagschuss von der blauen Linie die Scheibe vorbei an Marco Eisenhut in den rechten Winkel zum 1:0 (5.) für die Gäste gezimmert. Doch die Rossi-Schützlinge ließen sich nicht beeindrucken. Verteidiger Kevin Lavallée sorgte ebenfalls mit einem Schlagschuss ins linke untere Eck für den 1:1-Ausgleich (10.).

Als die Towerstars die erste Strafe im Spiel kassierten, nutzte Petr Pohl das Überzahlspiel zur 2:1-Führung (16.). Kapitän Thomas Pielmeier meinte dann auch nach dem ersten Abschnitt: „Wir haben das Gegentor fast aus dem Nichts bekommen, aber ansonsten das Spiel größtenteils gut kontrolliert.“

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Tore im Powerplay

Für den zweiten Durchgang wünschte sich Pielmeier, dass die Eislöwen möglichst von der Strafbank wegbleiben. Doch genau das klappte gleich nach Wiederbeginn nicht. Denn Kevin Lavallée zog die nächste Strafe und promt schlugen die Towerstars im Powerplay zu. Thomas Brandl netzte zum 2:2-Ausgleich (26.) ein.

Doch auch die Gäste aus Oberschwaben bleiben der Strafbank nicht fern. Als Kilian Keller für zwei Minuten pausieren musste, legte Nick Huard im Powerplay vor dem Tor den Puck zu Jordan Knackstedt ab und der ließ sich diese Chance aus Nahdistanz nicht entgehen, brachte die Blau-Weißen wieder mit 3:2 (34.) in Front. Doch zwei Minuten vor der Sirene egalisierte Jakub Svoboda erneut zum 3:3 (38.).

Auch im Schlussdrittel legten die Dresdner durch Dale Mitchell mit dem 4:3 (55.) vor, aber die Towerstars glichen in Überzahl durch Vincenz Mayer (58.) aus. Trotz Überzahl Ende des Spiels und zu Beginn der Verlängerung gelang den Hausherren kein Tor. Dagegen nutzte Thomas Brandl wenig später ein Break in der 63. Minute vors Dresdner Gehäuse zum Siegtreffer und bescherte seinem Team damit den Zusatzpunkt.

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