13. Februar 2022 / 20:56 Uhr

Dresdner Eislöwen verlieren Spitzenpartie unglücklich

Dresdner Eislöwen verlieren Spitzenpartie unglücklich

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Hochbetrieb vorm Kasten: Eislöwen-Goalie Janick Schwendener und Joshua Geuß verhindern im Verbund ein Gegentor des Frankfurters Brett Breitkreuz. 
Hochbetrieb vorm Kasten: Eislöwen-Goalie Janick Schwendener und Joshua Geuß verhindern im Verbund ein Gegentor des Frankfurters Brett Breitkreuz.  © Julia Peter
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Bei der 2:3-Niederlage im Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt kassierten die Dresdner Eislöwen den entscheidenden Gegentreffer fünf Sekunden vor Schluss.

Dresden. Mit einem Rumpfteam mussten die Dresdner Eislöwen am Sonntag zum Spitzenspiel gegen die Löwen Frankfurt in der heimischen Arena auflaufen. Dennoch präsentierten sich die Schützlinge von Trainer Andreas Brockmann in einem hochklassigen und engen Spiel mit großer Moral, unterlagen praktisch in letzter Sekunde jedoch knapp mit 2:3 (0:1, 2:1, 0:1). Damit rücken die Hessen an den Spitzenreiter auf drei Punkte heran und sie haben noch ein Spiel mehr zu absolvieren. Mit 2000 Zuschauern konnten die Gastgeber erstmals ausverkauftes Haus unter den gegebenen Bedingungen vermelden.

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Die Ausgangslage vor dem Duell sah für die Hausherren wirklich alles andere als rosig aus. Mit Simon Karlsson, David Suvanto, Nicklas Mannes, Arne Uplegger und Mike Schmitz fehlten gleich fünf der ersten sechs Verteidiger wegen Verletzung oder Krankheit. In der Offensive waren zudem Timo Walther, Vladislav Filin und Jannis Kälble nicht dabei. So musste Andreas Brockmann die Stürmer Tom Knobloch und David Rundqvist kurzfristig in die Verteidigung beordern. Beide erfüllten ihren Job, wie auch der Coach später bestätigte, sehr gut.

Angesichts der zahlreichen Ausfälle gab Brockmann nach der hauchdünnen Niederlage zu: „Das tut schon sehr, sehr weh. Aber Kompliment an die Jungs für ihre Einstellung und Moral. Sie haben sehr gut gekämpft und gearbeitet.“ Allerdings steht für die Elbestädter schon am Dienstag das nächste Hammer-Match gegen Ravensburg an. „Wir müssen schauen, dass wir durch die nächsten Spiele durchkommen, denn es ist nicht zu erwarten, dass von den Verteidigern in dieser Woche noch einer zurückkommt“, fügte Brockmann an.

Beide Teams schenkten sich nichts

Den besseren Start erwischten die Gäste aus Frankfurt. Schon in der fünften Minute hatten sie eine Riesenmöglichkeit, Dresdens Keeper Janick Schwendener aber wendete das Unheil erstmal ab. Das wurde auch durch den Videobeweis bestätigt. Doch nur fünf Minuten darauf kamen die Hessen mit einem schnellen Konter vor das Dresdner Gehäuse und der völlig alleingelassene Carson McMillan netzte mit einem flachen Schuss eiskalt zum 1:0 für die Frankfurter ein. Die größte Chance für die Eislöwen hatte in der 17. Minute Jordan Knackstedt, aber sein Schuss ging nur ans Außennetz.

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Im Mitteldrittel aber schlugen die Blau-Weißen, die nun den Druck und das Tempo erhöhten, zurück. Nach einem super Pass von Philipp Kuhnekath sorgte Matej Mrazek für den 1:1-Ausgleich (23.) und in der 34. Minute gingen die Gastgeber sogar durch einen Treffer von Johan Porsberger, der von Tomas Andres glänzend in Szene gesetzt wurde, mit 2:1 in Führung. Allerdings konnten die Frankfurter nach einem Fehler in den Reihen der Eislöwen drei Minuten vor der letzten Pause durch Yannick Wenzel zum 2:2 ausgleichen.

Auch im Schlussdrittel schenkten sich beide Teams nichts. Philipp Kuhnekath hatte in der 51. Minute den erneuten Führungstreffer auf dem Schläger, aber verpasste knapp. Als sich alle im weiten Rund schon auf die Verlängerung einstellten, erzielte Adam Mitchell fünf Sekunden vor der Sirene das Siegtor für die Gäste.

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