22. September 2018 / 08:36 Uhr

Dresdner Eislöwen verlieren umkämpfte Partie in Bad Nauheim

Dresdner Eislöwen verlieren umkämpfte Partie in Bad Nauheim

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Die Dresdner Eislöwen müssen sich gegen Bad Nauheim geschlagen geben.
Die Dresdner Eislöwen müssen sich gegen Bad Nauheim geschlagen geben. © Steffen Manig
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Die Eislöwen müssen sich trotz zwischenzeitiger Führung gegen die Mannschaft vom EC Bad Nauheim mit 4:5 geschlagen geben. Am Sonntag stehen bereits die Löwen Frankfurt vor der Tür.

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Auch nach drei Spieltagen stehen die Dresdner Eislöwen mit null Punkten im Tabellenkeller. Trotz eines vehementen Schluss-Spurts verloren die Schützlinge von Trainer Jochen Molling vor 2135 Zuschauern beim EC Bad Nauheim mit 4:5 (1:1, 1:4, 2:0). Und nun geht es am Sonntag für das Tabellenschlusslicht daheim gegen Top-Favorit Frankfurt (16 Uhr) weiter.

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Trainer Jochen Molling hatte eine Änderung vorgenommen und für Marco Eisenhut diesmal Sebastian Stefaniszin ins Tor beordert. Auch diesmal begannen die Eislöwen druckvoll und konnten in der 5. Minute durch Jordan Heywood in Führung gehen. Mehrere weitere Möglichkeiten durch René Kramer 7.) oder Martin Davidek und Chris Billich (10.) ließen die Elbestädter einmal mehr ungenutzt. Stattdessen kassierten sie wenig später den 1:1-Ausgleich (12.) durch Mike Dalhuisen, der völlig frei zum Schuss kam. Doch gleich zum Beginn des Mitteldrittels zogen die Blau-Weißen wieder in Front – in Überzahl markierte Harrison Reed das 2:1 (21.).

Aber es dauerte ganze 63 Sekunden, dann schlugen die Hausherren zurück. Mit einem Schuss ins lange Eck sorgte Radek Krestan für den 2:2-Ausgleich. Als René Kramer die erste Strafe für die Eislöwen kassierte, hielt Stefaniszin mit vielen guten Paraden sein Team im Spiel. Aber beim nächsten Powerplay der Roten Teufel gelang Nico Kolb per Nachschuss (29.) die erstmalige Führung für die Bad Nauheimer, die nun die Partie diktierten und kurz darauf mit einem schnellen Konter durch Cody Sylvester (30.) den Vorsprung ausbauten.



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Doch es kam noch schlimmer für die Gäste. Nach einem Foul an Goldhelm Maximilian Hadraschek versenkte der den fälligen Penalty zum 5:2 (35.). Als Thomas Pielmeier im Schlussdrittel nach einem Stockschlag von Maximilian Brandl blutend vom Eis musste und die Eislöwen ein 5:3-Powerplay aufziehen konnten, sorgte Harrison Reed mit dem 3:5 (48.) für das Signal. Die Dresdner blieben weiter in Überzahl und Nick Huard netzte zum 4:5-Anschluss (50.) ein. Jetzt wurde es nochmal spannend, doch trotz aller Bemühungen kam die Aufholjagd zu spät. Als zum Schluss die Emotionen überkochten und vorm Tor der Gastgeber die Fäuste flogen, bekam Jordan Knackstedt eine Spieldauerdisziplinarstrafe aufgebrummt.