23. November 2019 / 08:26 Uhr

Dresdner Eislöwen zeigen großen Kampfgeist

Dresdner Eislöwen zeigen großen Kampfgeist

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Der Dresdner Timo Walther (l.) im Duell mit dem Bietigheimer René Schoofs.
Der Dresdner Timo Walther (l.) im Duell mit dem Bietigheimer René Schoofs. © Steffen Manig
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Die Dresdner Cracks liegen gegen Bietigheim schon scheinbar aussichtslos mit 1:4 zurück, gewinnen aber noch mit 7:5 . 

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Dresden. Mit einer grandiosen Aufholjagd haben die Dresdner Eislöwen nach vier Niederlagen in Serie endlich den ersten Sieg gefeiert. Vor 2071 Zuschauern lagen sie gegen die Bietigheim Steelers nach zwei Dritteln bereits mit 1:4 zurück, doch mit einer starken kämpferischen Leistung drehten sie das Spiel im Schlussdrittel und setzten sich am Ende mit 7:5 (1:1, 0:3, 6:1) durch.

Trainer Rico Rossi nahm eine Änderung im Tor vor. Nachdem Marco Eisenhut zuletzt den Kasten hütete, vertraute er diesmal auf Florian Proske. Und die Dresdner starteten gut in die Partie. Als Brett Breitkreuz schon nach reichlich drei Minuten die erste Strafe zog, nutzten die Eislöwen das Überzahlspiel. René Kramer netzte mit einem Schlagschuss von der blauen Linie zur 1:0-Führung für die Gastgeber ein. Danach aber kamen die Steelers immer besser in die Partie, erarbeiteten sich gute Chancen, aber bei Proske war dann Endstation. Erst als Sebastian Zauner später für zwei Minuten in die „Kühlbox“ musste, stocherte Ex-Eislöwe Benjamin Hüfner im Gewühl die Scheibe über die Torlinie. Auch der Videobeweis bestätigte den 1:1-Ausgleich (17.).

Bietigheim zieht auf 4:1 davon

Im zweiten Abschnitt diktierten die Gäste immer mehr das Geschehen. Während die Eislöwen zwei Überzahlspiele nicht in Zählbares ummünzten, zogen die Steelers binnen vier Minuten durch Treffer von Alexander Preibisch (29.), Norman Hauner (32.) und Brett Breitkreuz (33.) auf 4:1 davon. „Wir sind aber noch mal mit Energie rausgekommen, wollten allen beweisen, dass wir es doch können“, sagte Timo Walther. Und das gelang eindrucksvoll.

Als die Elbestädter binnen 27 Sekunden das 2:4 durch Nick Huard und das 3:4 (48.) durch René Kramer – beide wurden durch Video überprüft – erzielten, war das wohl das Signal für die Blau-Weißen. Nick Huard gelang dann auch der 4:4-Ausgleich (51.) und Steve Hanusch die 5:4-Führung (53.).

Zwar konterten die Steelers noch mal durch Frederik Cabana zum 5:5 (55.), aber Walther sorgte in der 59. Minute mit dem 6:5 wieder für Jubel bei den Fans. Sebastian Zauner setzte mit dem siebenten Treffer ins leere Gehäuse den Schlusspunkt.