17. Oktober 2020 / 08:14 Uhr

Dresdner Kanuten erhalten bessere Trainingsbedingungen

Dresdner Kanuten erhalten bessere Trainingsbedingungen

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Tom Liebscher (l.), Tim Stiebernitz, Jens Kühn und Steffi Kriegerstein im neuen Kraftraum des Wassersportzentrums Oehmestraße.
Tom Liebscher (l.), Tim Stiebernitz, Jens Kühn und Steffi Kriegerstein im neuen Kraftraum des Wassersportzentrums Oehmestraße. © Anja Schneider
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Die sächsischen Kanu-Asse Tom Liebscher und Steffi Kriegerstein freuen sich über einen modernisierten Kraftraum.

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Dresden. Die Dresdner Kanu-Asse Tom Liebscher und Steffi Kriegerstein starten nach einem schwierigen Sommer jetzt in die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele. Am Stützpunkt in ihrem Verein beim KC Dresden finden sie ab sofort noch bessere Bedingungen als bisher vor. So wurde der Fußboden des Kraftraums erneuert und zudem wurden neue Multifunktionsgeräte angeschafft.

Für das Olympia-Team, zu dem derzeit nur Liebscher gehört, startet das Training mit einem Motivationslehrgang im Allgäu. Die Olympiazweite Steffi Kriegerstein muss dagegen kommende Woche bei einem Stufentest über 250 m und 1000 m in Leipzig einen Leistungsnachweis erbringen. „Eigentlich sollte dieser Test zentral in Kienbaum stattfinden, doch aufgrund der aktuellen Corona-Verordnungen hat man sich für eine dezentrale Variante entschieden und so treffen sich die Athleten jeweils an den Stützpunkten in ihrer Nähe“, erläutert Trainer Jens Kühn.

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Nach diesem Test wird entschieden, wie es weitergeht. Mitte November soll es dann ein Trainingslager im italienischen Sabaudia, in der Türkei oder notfalls in Kienbaum geben. „Trainingslager in den USA werden aufgrund der aktuellen Lage keinesfalls stattfinden. Man muss wahrscheinlich in den kommenden Wochen und Monaten sehr flexibel bleiben“, meint Kühn.