14. Februar 2020 / 10:12 Uhr

Dresdner SC erhofft sich  Glück beim DDV-Pokal durch schwarzes Trikot

Dresdner SC erhofft sich  Glück beim DDV-Pokal durch schwarzes Trikot

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
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Lenka Dürr präsentiert das Sondertrikot, das den DSC-Damen beim Finale in Mannheim Glück bringen soll. © verein
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Die Volleyballerinnen des Dresdner SC spielen das DVV-Pokalfinale in Mannheim in Sondertrikots. Gegen Stuttgart wollen die Damen eine Reaktion zeigen.

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Dresden. Ein wenig Aberglaube muss sein. Erst recht vor einem solchen Highlight wie dem Pokalfinale am Sonntag in Mannheim. Für den Kampf um den ersten Titel der Saison gegen Allianz MTV Stuttgart hatten die DSC-Volleyballerinnen im Vorfeld einen Wunsch geäußert: Weil sie in dieser Spielzeit bislang in den schwarzen Trikots erfolgreicher waren, wollten sie auch in der SAP-Arena in schwarz auflaufen. Prompt wurde der Wunsch erfüllt. Dank Ausrüster Craft & Teambro gibt´s für das Spiel sogar ein Pokal-Sondertrikot, das Co-Kapitän Lenka Dürr gestern zum Pressegespräch schon einmal präsentierte.

Bei der erfahrenen Libera und ihren Teamgefährtinnen stellt sich damit nun auch die richtige Vorfreude auf den ersten Saisonhöhepunkt ein. „Jetzt können wir uns gedanklich komplett darauf einlassen. Ich freue mich auf das Finale. Nach dem Papier sind die Rollen klar verteilt, aber auch wir haben schon gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sind. Für uns ist es schon auch ein Riesenschritt, dass wir den Einzug in dieses Endspiel geschafft haben“, betont die 29-Jährige, die 2017 schon mit Schwerin in der SAP-Arena um den Pott spielte und mit den Mecklenburgerinnen knapp dem diesjährigen Pokalgegner Stuttgart unterlag.

Lehren ziehen und Reaktion zeigen

Dass die verpatzte „Generalprobe“ am Mittwoch gegen Vilsbiburg (2:3-Niederlage) am Selbstvertrauen genagt habe, sieht die ehemalige Nationalspielerin nicht: „Im Gegenteil. So wie es verlaufen ist, wir uns dabei selbst ein Bein gestellt haben, muss es jeden motivieren, daraus seine Lehren zu ziehen und eine Reaktion zu zeigen“, powert Dürr. Das sieht Trainer Alexander Waibl, der den DSC schon dreimal ins Finale führte und 2010, 2016 und 2018 auch dreimal mit seinen Damen gewann, ganz genauso: „Man hat gegen Vilsbiburg gesehen, dass es eben nicht geht, ein Spiel nur zu verwalten. Ich mag es vor allem nicht, wenn wir uns emotional nicht auf höchstem Niveau bewegen“, so der 51-Jährige, der damit auch klarmacht, dass er von seinen Mädels in Mannheim ein anderes Gesicht sehen will.

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„Schließlich weiß auch jeder, dass es bei so einem einzigen Spiel danach keine Chance gibt, das zu korrigieren“, betont Waibl vor der Neuauflage des Pokalfinales von 2016, wo sich beide Teams bei der Premiere in der SAP-Arena schon gegenüberstanden und der DSC die Partie mit 3:2 für sich entschied. Insgesamt bestreitet der DSC zum achten Mal ein Endspiel um den DVV-Pokal, konnte die Trophäe bislang fünfmal in den Händen halten.

Im Finale der Männer zwischen den BR Volleys Berlin und den Powervolleys Düren, das bereits um 13.45 Uhr angepfiffen wird, steht in den Reihen der Dürener mit dem 21-jährigen ehemaligen VC-Spieler Lukas Maase ein weiterer Dresdner.