20. Februar 2021 / 08:23 Uhr

Dresdner SC erwartet bislang enttäuschenden VC Wiesbaden

Dresdner SC erwartet bislang enttäuschenden VC Wiesbaden

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
DSC-Trainer Alexander Waibl schätzt den kommenden Gegner besonders im Angriff hoch ein.
DSC-Trainer Alexander Waibl schätzt den kommenden Gegner besonders im Angriff hoch ein. © Matthias Rietschel
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Die Volleyballerinnen vom Dresdner SC treten am Sonnabend die Reise zum VC Wiesbaden an. Der Bundesliga-Spitzenreiter aus Elbflorenz geht gegen die Hessinnen als klarer Favorit an den Start.

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Dresden. Für die DSC-Volleyballerinnen stehen in der Bundesliga-Hauptrunde noch vier Spiele auf dem Plan. An diesem Wochenende könnte der Spitzenreiter ein wichtiges Etappenziel bereits erreichen. Wenn die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl das Heimspiel gegen den VC Wiesbaden (16.30 Uhr/live bei Sport1) klar gewinnen, dann ist ihnen in den letzten drei Partien mindestens Platz zwei nicht mehr zu nehmen. Das wäre eine gute Ausgangsposition im Hinblick auf die Play-offs.

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Waibl sieht Potenzial beim VC

Gegen den Tabellenneunten aus Wiesbaden geht das Waibl-Team als klarer Favorit ins Spiel. Die Hessinnen konnten offensichtlich in dieser Saison bislang ihr Potenzial nicht wirklich ausschöpfen. Nur selten schafften sie eine Überraschung, wie zum Beispiel in der Hinrunde einen 3:2-Sieg gegen Schwerin. In dieser Woche nun gab der Verein bekannt, dass der aktuelle Cheftrainer Christian Sossenheimer nach zwei Spielzeiten an der Spitze des Trainerstabs ab der neuen Saison wieder in die Position des Co-Trainers, die er zuvor bereits seit 2010 innehatte, zurückwechselt. Zudem präsentierte man mit Benedikt Frank, der im Moment noch den Liga-Konkurrenten Straubing betreut, bereits den Nachfolger. Erklärt wurde die Personalentscheidung seitens der Vereinsführung damit, dass man gemeinsam mit dem Management zu der Ansicht gekommen sei, dass die sportlichen Ziele nicht erreicht wurden und die Mannschaft neue Impulse brauche.

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Unabhängig dessen glaubt auch DSC-Coach Waibl, dass sich die Wiesbadenerinnen bislang unter Wert verkauft haben: „Sie verfügen schon über gutes Potenzial in der Mannschaft, vor allem in Angriff“, ist Waibl überzeugt. Er warnt deshalb: „Ich sehe Wiesbaden als gefährlichen Gegner, den man keinesfalls unterschätzen darf. Wie zuletzt auch gegen Erfurt, geht es für meine Mädels darum, den richtigen Fokus auf dieses Spiel zu richten und von Anfang an konzentriert und druckvoll zu agieren.“ Er vertraut jedoch seinen Schützlingen, die „nicht dazu neigen, einen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen“, wie der 52-jährige betont.

Seine Mannschaft habe in dieser Woche auf einem sehr hohen Niveau gut gearbeitet. „Wir haben die Trainingssteuerung schon darauf ausgelegt, dass wir dem Heimspiel gegen Wiesbaden schon am kommenden Mittwoch die schwere Auswärtsaufgabe in Stuttgart ansteht. Deshalb haben wir die Umfänge im Athletik- und Balltraining etwas erhöht“, berichtet der Coach, der mit seinen Damen in der Bundesliga seit 5. November nicht mehr verloren hat. Verzichten muss die Mannschaft weiterhin auf Naya Crittenden, die sich mit einer Schulterverletzung plagt.