24. Oktober 2020 / 19:21 Uhr

Dresdner SC feiert klaren 3:0-Sieg gegen Münster

Dresdner SC feiert klaren 3:0-Sieg gegen Münster

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Klarer Sieg für den Dresdner SC: Gegen den USC gab sich das Team von Trainer Alexander Waibl keine Blöße und siegte mit 3:0-Sätzen. 
Klarer Sieg für den Dresdner SC: Gegen den USC gab sich das Team von Trainer Alexander Waibl keine Blöße und siegte mit 3:0-Sätzen.  © Steffen Manig
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Das Team von Trainer Alexander Waibl war vor allem in den Sätzen eins und drei sehr dominant und ließ den Gästen aus Westfalen keine Chance. Die erfolgreichsten Scorerinnen waren Maja Storck und Jennifer Janiska mit je 14 Punkten.

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Dresden. Camilla Weitzel strahlte übers ganze Gesicht. Für die Mittelblockerin hätte dieser Tag nicht besser laufen können. Schon einen Tag vor dem ersten Heimspiel der DSC-Volleyballerinnen gegen den USC Münster erhielt die 20-Jährige von Coach Alexander Waibl den Auftrag, die Kabinenansprache zu halten. „Das war fast mehr Stress als auf dem Feld zu stehen“, gab sie lachend zu. Doch die Aufregung im Spiel legten die Dresdnerinnen schnell ab, ließen mit einer starken Leistung dem Gegner keine Chance. In nur 74 Minuten setzte sich das Waibl-Team souverän mit 3:0 (25:14, 25:22, 25:16) durch und feierte damit den zweiten Sieg in Folge. Und zur Krönung des Tages wurde Weitzel am Ende auch noch als „Wertvollste Spielerin“ geehrt.

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Offenbar hatte die kluge junge Frau die richtigen Worte in der Kabine gefunden. „Ich habe nur gesagt, dass wir die ganze Woche gut gearbeitet und weitere Fortschritte gemacht haben und dass es an der Zeit ist, uns dafür zu belohnen“, verriet Camilla Weitzel, die ihren Mitspielerinnen noch einmal die Überzeugung mit auf den Weg gab: „Wir werden es schaffen und den ersten Heimsieg holen.“ Dass aufgrund der verschärften Corona-Regeln nur 150 Fans statt der ursprünglich genehmigten 980 die Partie live in der Margon-Arena verfolgen durften, fand die Nationalspielerin „sehr schade“, setzte aber gleich hinzu: „Aber wir sind ja froh, wenn wir überhaupt spielen können.“

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Und die Minikulisse sorgte trotzdem für Stimmung. Dabei ließ es sich Vorstandschef Jörg Dittrich nicht nehmen, setzte sich in den fast verwaisten Fan-Block und trommelte das ganze Spiel, was das Zeug hielt. Die Mannschaft nahm von Beginn an den Rhythmus auf und setzte Münster mit den Aufgaben unter Druck. Zudem zeigte sich der DSC taktisch hervorragend eingestellt und zog im Block den gegnerischen Angreiferinnen immer wieder den Zahn. Nur im zweiten Abschnitt fand der USC dank veränderter Aufschlag-Taktik besser ins Spiel und konnte das Geschehen offen gestalten.

Waibl: „Waren in allen Elementen sehr konstant“

„Wir haben ein wenig gebraucht, um uns anzupassen, aber am Ende haben wir die wichtigen Bälle gemacht“, lobte Waibl seine Schützlinge. Und auch seine Einwechslungen zogen, denn die beim 24:22 eingewechselte Emma Cyris machte mit ihrem Aufschlag sofort „den Deckel drauf“. Im dritten Abschnitt diktierten die Gastgeberinnen wieder deutlicher das Geschehen. Sie zeigten sich dem USC in allen Belangen überlegen. In der Schlussphase gewährte Waibl mit einem Doppelwechsel noch Sarah Straube und Naya Crittenden sowie Morgan Hentz Einsatzchancen. Erfolgreichste Scorerinnen waren die immer besser in Schwung kommenden Maja Storck und Jennifer Janiska mit je 14 Punkten, Camilla Weitzel trug elf Zähler zum Erfolg bei.

„Wir sind wirklich super froh, dass wir uns belohnen konnten. Es war unser bisher bestes Block-Abwehr-Spiel“, befand Kapitän Lena Stigrot. Auch Alexander Waibl zeigte sich nach dem Sieg gut gelaunt und absolut zufrieden: „Wir waren in allen Elementen sehr konstant. Grund dafür ist die hohe Qualität und auch Mentalität im Training. Ich denke, dass wir schon auf dem Weg zu einer Spitzenmannschaft sind.“