23. Januar 2020 / 08:36 Uhr

Dresdner SC mit Sieg gegen Stiinta Bacau zurück in der Spur

Dresdner SC mit Sieg gegen Stiinta Bacau zurück in der Spur

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
22.01.2020,
Ivana Mrdak (DSC) lupft den Ball übers Netz, 
Volleyball, CEV-Cup,
Dresdner SC - Stiinta Bacau, 
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DSC-Volleyballerin Ivana Mrdak lupft den Ball übers Netz und den Block von Stiinta Bacau. © Matthias Rietschel
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Die Volleyballerinnen des Dresdner SC gewinnen gegen Bacau im Achtelfinalhinspiel des europäischen Challenge Cups mit 3:0 – trotz einiger Startschwierigkeiten.

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Dresden. Nach den beiden Bundesliga-Niederlagen gegen Potsdam und Stuttgart verschafften sich die DSC-Volleyballerinnen am Mittwoch im europäischen Challenge Cup ein schönes Erfolgserlebnis. Sie schmetterten im ersten Spiel des Achtelfinales den rumänischen Vertreter CS Stiinta Bacau mit 3:0 (25:18, 25:11, 25:19) deutlich aus der Halle. Damit stehen die Elbestädterinnen mit einem Bein im Viertelfinale des dritthöchsten Klub-Wettbewerbs. „Das Rückspiel wird aber sicher ein ganzes Stück schwerer“, warnt Trainer Alexander Waibl dennoch vor dem Rückspiel in zwei Wochen (5. Februar) in Bacau.

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„So ein glatter 3:0-Sieg tut auf jeden Fall jetzt gut“, meinte Mittelblockerin Camilla Weitzel. „Anfangs waren wir noch nicht volle Kanne drin, haben paar Punkte gebracht. Dann haben wir das Spiel aber kontrolliert“, befand Libera Lenka Dürr. Auch Alexander Waibl gab zu: „Wir waren in der ersten Hälfte des ersten Satzes nicht so frei, brauchten etwas, um die beiden Niederlagen aus den Klamotten zu spielen.“ Dann aber habe seine Mannschaft die Annahme stabilisiert, sehr druckvoll aufgeschlagen und vor allem sehr gut in der Blockabwehr gestanden.

Start mit angezogener Handbremse

Tatsächlich starteten die Gastgeberinnen vor 2400 Zuschauern mit angezogener Handbremse, leisteten sich gleich zu Beginn einige leichte Fehler. So gingen die Gäste mit 3:0 und später mit 9:6 in Führung. Doch dann bissen sich die DSC-Damen immer besser ins Spiel. Bis zum 15:15 blieb das Geschehen auf dem Feld ausgeglichen. Dann aber konnte Diagonalangreiferin Milica Kubura mit einer starken Aufschlagserie ihrem Team zu mehr Sicherheit und einem komfortablen Vorsprung von 23:15 verhelfen. Damit war der Bann gebrochen. Ein Angriffsfehler der Gäste sorgte für den Schlusspunkt in diesem Durchgang.

Im zweiten Abschnitt legten die Waibl-Schützlinge von Beginn an richtig los. Sie schlugen druckvoll auf, konnten aus stabiler Annahme variabel angreifen und ließen die Angreiferinnen von Bacau mit einer sicheren Block- und Feldabwehr nicht zur Entfaltung kommen. Schnell zog der fünfmalige deutsche Meister auf 9:3 und 16:8 davon. Mit einem Block verwandelte Ivana Mrdak dann gleich den ersten Satzball.

Kubura mit 22 Punkten

Obwohl die Gäste im dritten Satz ihre eigentlich angeschlagene beste Angreiferin Denisa Rogojinaru einsetzten, kontrollierten die DSC-Damen weiter das Spiel. Selbst von kleinen Fehlern ließen sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Schon nach 65 Minuten verwandelte Kadie Rolfzen den dritten Matchball zum souveränen Sieg.

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Erfolgreichste Scorerin war Milica Kubura mit 22 Punkten. „Es war nicht alles perfekt, aber schon vieles gut“, freute sich Alexander Waibl. Und auch Lenka Dürr zeigte sich am Ende erleichtert: „Wir waren dann sehr konsequent, haben diszipliniert den Gameplan verfolgt und haben nicht solche Serien kassiert. Ich denke, wir haben eine schöne Reaktion auf das vorhergehende Spiel gezeigt. In zwei Wochen wird es sicher einen Zacken schwerer, aber da sollte alles für uns drin sein. Wir brauchen noch zwei Sätze zum Weiterkommen.“

Jetzt geht es erst einmal in der Bundesliga weiter. Bereits am Sonnabend sind die Dresdnerinnen bei den Ladies in Black Aachen gefordert.